Verpassen Sie keine Meldung

Back to Top

Foto: Swissmem

Der Verband der Metallindustrie Swissmem sieht die dramatische Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und dem US-Dollar als Gefährdung der Tech-Industrie an. Die exportiere 80 % ihrer Produkte. Die Entwicklung sei Gift für Unternehmen, die angesichts der Industrierezession bereits mit einem starken Rückgang der Auftragseingänge kämpften.

 

Wie lange dauert es, eine Software zu implementieren, die komplexe Informationen aus der Lieferkette beschafft, Schnittstellen bereinigt und nicht zu neuerlichem Chaos führt? Nur sieben bis elf Wochen, behauptet Ralf Düster, CEO des Software-Anbieters Setlog, Erschaffer des «Online Supply Chain Accelerators» OSCA.

Foto: Frigoscandia

Die Lebensmittel-Logistik bei Dachser war bislang nicht mit eigenen Strukturen in Schweden, Finnland und Norwegen vertreten. Das ändert sich mit dem Zukauf von Frigoscandia. «Damit erweitern wir unser Food Logistics-Netz auf Schweden, Norwegen und Finnland», sagt Dachser-CEO Burkhard Eling.

«Zeittor» am Matterhorn

32 Seilbahnprojekte, davon neun in der Schweiz, hat Doppelmayr unter dem gemeinsamen Dach mit der Garaventa im Jahr 2023 im Alpenraum realisiert,  26 dieser besonderen Art der Fördertechnik in Nordamerika. Eines der markantesten ist die neue Pendelbahn Zermatt–Furi, die wie durch ein Zeittor den Blick aufs Matterhorn freigibt.

2.Platz für «Sevensense»

Am Schluss reichte es doch «nur» für den 2.Platz – aber eine ehrenvolle Nominierung und haarscharf am Siegertreppchen des European Logistics Award vorbei für die diesjährigen Gewinner des Swiss Logistics Award, das Robotik-start-up «Sevensense». Anlass genug für das Schweizer Team, in Paris zu feiern.

Gleisarbeiten durchführen, Weichen reparieren, Fahrdrähte einstellen und Oberleitungen positionieren gehören zu den zahlreichen Aufgaben, für die sogenannte «Zwei-Wege-Lkws» eingesetzt werden. Scania testete zwei dieser Spezialfahrzeuge auf einer stillgelegten Strecke zwischen Etzwilen und Singen.

 

Eines der universellsten Nutzfahrzeuge, das Mercedes-Benz je hergestellt hat, ist der Unimog. Jetzt wurden auf einem Autobahn-Abschnitt Tests und Messungen durchgeführt, um zu sehen ob das Fahrzeug im Praxiseinsatz mit Flüssig-Wasserstoff betankt, bei niedrigen Temperaturen und anspruchsvoller Topografie zuverlässig funktionieren würde.

Bislang kamen bei Güde, einem Hersteller von Federringen, Drahtbiegeteilen, Schrauben- und Wellen-sicherungen, nur manuelle Flurförderzeuge und Regalanlagen zum Einsatz. Jetzt rüstet Jungheinrich die Sauerländer mit 12480 Behälterplätzen in einem zweigassigen Automatischen Kleinteilelager aus. 

 

Auf bis zu 35000 Pakete ist die weitgehend automatisierte Anlage ausgelegt, die dieser Tage genau rechtzeitig für´s Weihnachtsgeschäft in Wohlen in Betrieb ging. Im neuen System werden auf 10000 Quadratmetern 240000 Behälter versorgt, in denen zwischen 500000 und 700000 Produkte Platz finden. 

Die LogiMAT, als europaweit grösste Branchenplattform von 19. bis 21. März 2024 wieder in Stuttgart auf der Agenda, rüstet im Bereich «Robotik» auf. Erstmals wird es ein eigenes Anwenderforum für Fahrerlose (FTS) und Autonome Systeme (AMR) geben, die sich in Halle 6 in fünf Themenblöcken präsentieren.

Foto: DB Cargo

«Wir müssen in Deutschland nicht das Rad neu erfinden», sagt Rouven Kötter (SPD), Erster Beigeordneter des Regionalverbandes Frankfurt RheinMain, «um mehr Güterverkehr auf die Schiene zu bringen». Aber ein wenig mehr Durchsetzungskraft scheint wohl vonnöten. Dafür gibt es jetzt die «Schienencoaches». 

1986 galt Schweizerhalle durch den Grossbrand in einer Chemie-Anlage als einer der gefährlichsten Orte der Welt. «Heute ist es einer der sichersten Plätze der Schweiz», sagt Christian Pauli, Geschäftsführer der Schweizerischen Verbandes für Temperaturgeführte Logistik (SVTL). Auf jeden Fall der richtige Platz für einen Event mit Themen zu Störfall-Verordnung und Arbeitssicherheit.

 

Die Gelegenheit, den neuen «Experience HUB» von Linde Material Handling zu besichtigen, nahmen Medienvertreter am Rand der mit hoher Aufmerksamkeit verfolgten Präsentation des Projekts «Kooperative Autonome Intralogistik-Systeme» (KAnIS) in Aschaffenburg wahr. 

 

Dematic tritt am 24. / 25. Januar bei der Logistics & Automation in Bern mit Kion-Konzernschwester Still an einem gemeinsamen Stand auf, um Autonome Mobile Roboter, das bewährte Multishuttle und das Zusammenwirken der Systeme unter anderem anhand von 3D-Simulationen zu präsentieren.

«Intralogistik?» Wolfgang Hackenberg, CEO von Synaos, leitet einen umfangreichen Intralogistik-Report, den der Software-Plattform-Anbieter dieser Tage lanciert hat, mit einer Frage ein: Für manchen sei das «die monotone und innovationsscheue Beschäftigung damit, Dinge von A nach B zu schieben». Aber etwas mehr ist doch dran... 

Jan Eberle, Leiter bei der in der Schweiz von GS1 koordinierten Lean & Green-Initiative, freut sich über die neue Zusammenarbeit; und Professorin Maike Scherrer, Leiterin des Forschungs-Schwerpunkts Nachhaltiges Supply Chain Management, über die Kombination von Wissen aus Forschung und Praxis. 

Wer lesen und schreiben kann, ist im Vorteil. 40 Mio. Euro hat der italienische Buchgrosshändler Messaggerie Libri dieser Tage in eines der modernsten Fulfillment-Center für Bücher in Europa gesteckt. Das Unternehmen liefert jährlich rund 50 Mio. Titel an 4000 Verkaufsstellen aus. 

 

Der Logistikdienstleister DB Schenker (Schweiz) hat in den zurückliegenden Wochen zwei neue Lkw mit CNG-Antrieb in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge, mit 700 km Reichweite werden im Vor- und Nachlauf sowie in der City-Logistik der Filiale Pfungen eingesetzt. 

Der grösste Kran, der zurzeit in Frankreich und Italien verfügbar ist, ein CC 68.1250-1, wurde gebraucht, um in Marseille auf der «Saipem CastorOne», die mit 325 m Länge zu den grössten Pipeline-Verlegungsschiffen der Welt zählt, schwere Spezialtechnik auszutauschen.