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LOGISTICS INNOVATION

Das Online-Magazin in der Schweiz, EU und dem Rest der Welt. 

Christian Bischof

«Solide Wachstums-Chancen» sieht der Mann, der bei der zur Kion-Gruppe zählenden Marke Baoli von Francesco Pampuri die Regie für die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) übernimmt. Pampuri hatte die Organisation seit Januar interimistisch geleitet.

Auf dem Bildschirm sieht es aus, als habe der Stapler, der als «Avatar» durch die Halle steuert, keine Bodenhaftung. Die Entwickler vom Fraunhofer-IML versichern jedoch hoch und heilig, dass der auf LiftNick getaufte Simulator realistische Hubvorgänge, Bremsvorgänge und Situations-Abläufe liefert.

Michail Stahlhut. Foto: Hupac

Michail Stahlhut verfügt über einen starken nationalen und internationalen Bezug zur Güterverkehrslogistik. Als neues Mitglied im zwölfköpfigen Entscheidungs-Gremium des Swiss Logistics Award erwartet er sich den einen oder anderen «Kick». Die nächste Preisverleihung findet am 8.Juni 2022 in Bern statt.

KI-Plattform Edge Intelligence (EI)

Die Covid-19-Pandemie erhöht den Druck auf stationäre Einzelhändler, tiefer in den eCommerce einzusteigen. Dabei stellen viele fest, dass ihre Verteilzentren nicht in der Lage sind, die Umstellung vom Scannen von ganzen Paletten oder Kartons auf die Abwicklung von Einzelartikeln effizient zu bewältigen. Cognex sorgt für Abhilfe.

Der grösste Coup, den die frischgebackene Landesgesellschaft des österreichischen Automatisierungs-Anbieters TGW in der Schweiz an Land ziehen konnte, war zweifellos der Neubau des nationalen Logistikzentrums der Coop in Schafisheim. Das zehnjährige Bestehen ist hart verdient.

Die Wiederaufnahme zwischen Genf und «Big Apple» bildet für United Airlines den Auftakt für sechs weitere Routen zwischen der Schweiz und den USA. Zu Pandemie-Zeiten wurden teils reine Cargo-Flüge angeboten und auch in diesem Zeitraum rund 12000 t transportiert. Die Luftfrachtbranche atmet auf.

Für den Hersteller von Energiespeichern BMZ installierte Dematic ein neues Zentrallager in Karlstein. Im 23 m hohen Tablarlager im Obergeschoss sorgen Regalbediengeräte vom Typ RapidStore ML 20 mit 100 Tablaren pro Stunde für die reibungslose Ein- und Auslagerung an 2192 Plätzen.

Ab Dezember 2025 soll die S-Bahn zwischen Basel und Liestal im Viertelstundentakt fahren. Rund eine Milliarde wird in die Bahnanlagen investiert, darunter 180 Mio. Franken für eine zusätzliche Passerelle im Bahnhof SBB. Baustart ist 2023.

Bosch will 2022 mehr als 400 Mio. in seine Halbleiterstandorte in Dresden, Reutlingen und im malaysischen Penang investieren. Hersteller aller Fahrzeug-Kategorien warten dringlichst auf Lieferungen aus der Halbleiter-Technik, die schon seit einiger Zeit durch Engpässe in Asien behindert wird.

Die Schweizerischen Rheinhäfen und die CCI Alsace Eurométropole (Mulhouse), beide Gesellschafter der «RheinPorts», haben eine Partnerschaft mit dem Duisburger Hafen (Duisport) vereinbart, um das Management für Containerverkehre per Binnenschiff weiter zu digitalisieren.

Alstom-Produkt Coradia Lint

Die Bahnhersteller sind zwar gemeinsam in einem Verband der Bahnindustrie organisiert, zu dem auch Stadlerrail mit seinen deutschen Standorten zählt. Aber gegen Aufträge, die jeweils an Mitbewerber gehen, wird regelmässig Rekurs eingelegt. Nun auch von Alstom wegen des SBB-Auftrags, der nach Bussnang ging.

Vier Partner wollen gemeinsam die Hafenareale Birsfelden und Muttenz zum Wasserstoff-Umschlagplatz für die Schweiz entwickeln. Vision sei es, den Wasserstoff nicht nur mit bestehender Infrastruktur zu verteilen, sondern die ökologische Energie vor Ort zu produzieren, zu speichern und zur Verfügung zu stellen.

Nach 17 Jahren als Vertreter des Rotterdamer Hafens für Österreich, die Schweiz sowie Mittel- und Osteuropa wird Franz Zauner ab dem ersten Tag des Jahres 2022 den Staffelstab an Howard Lamb übergeben.

Anfang September hat ein erstes über Energiecontainer angetriebenes emissionsfreies Binnenschiff, die «Alphenaar», in Rotterdam ihren Betrieb aufgenommen. Ein Anbieter namens Zero Emission Services (ZES) will zeitnah acht Schiffe, acht Ladestationen und 14 ZES-Packs ins Rennen schicken.

Grafik: ZF

Auszeichnung für’s ZF-Shuttle: Der Autozulieferer vom Bodensee darf für das in Hamburg vorgestellte Mobilitätskonzept seiner bedarfsgerechten City-Lösung einen Innovationspreis des  Autozulieferer-Verbandes CLEPA (3000 Mitglieder) für sich verbuchen.

Foto: trans-o-flex

Exakt seit 50 Jahren besteht der auf Logistiklösungen für Arzneimittel und sensible Güter spezialisierte Expressdienst trans-o-flex an diesem Samstag. Vom Schnell-Lieferdienst hat sich das Unternehmen zum Marktführer in temperaturgeführter Arzneimittellogistik entwickelt.

Der ersten zehn zusätzlichen Roboter vom Typ «TORU» wurden bereits im September von Magazino ausgeliefert. 20 weitere sollen es zusätzlich zu den bereits in Lahr aktiven acht Stück beim Auslagern von online bestellten Schuhen noch werden. Der bislang grösste Auftrag für die jungen Münchner.

Foto: Kion

Der Gewinn der Flurförder-Fahrzeug- und Intralogistik-Gruppe Kion liegt deutlich über dem Dreifachen des Vorjahres. Die Auftrags-Eingänge erhöhen sich um 35 Prozent, der Umsatz um 25,6 Prozent. Vorstands-Chef Gordon Riske: «Die Rückschläge aus dem Corona-Jahr wurden mehr als ausgeglichen».

Der französische Detailhändler Carrefour will bis Ende 2022 insgesamt 1200 Biogas-Lkw einsetzen. Das 600. Biogas-Fahrzeug, ein Iveco S-Way mit CNG-Antrieb und Biogas im Tank, hat erst kürzlich seinen Dienst aufgenommen. Auch Lidl Schweiz schreitet mit dem Gas-Anteil zügig voran.

Gerade mal die «Hälfte» des 50jährigen Bestehens, das der Automatisierungs-Experte Witron am Stammplatz in Parkstein begeht – aber eben auch ein Grund zum Feiern: Der Intralogistik-Anbieter ist seit 25 Jahren auf den Britischen Inseln präsent. Heute sind es dort 70 Mitarbeitende.

Der gleichnamige Berliner Fahrrad-Kurierdienst will in Zukunft verstärkt elektrische Lastenräder des holländischen Start-ups DOCKR einsetzen, um Lebensmittel nachhaltig und emissionsfrei innerhalb von zehn Minuten an die Haustür zu liefern.

Hapag-Lloyd wirft in einer Podiumsdiskussion ein Schlaglicht auf die Container-Schifffahrt in der Pandemie. Am 16. November geht es «online» um überlastete Häfen, fehlende Leercontainer, massive Verspätungen, aber auch Schiffscrews, die monatelang nicht abgelöst werden.

Lieferketten sollen künftig mit Software-Komponenten arbeiten, die allen Beteiligten als «Open Source» zur Verfügung stehen. Die «Open Logistics Foundation» mit Dachser, DB Schenker, Duisport, Rhenus, GS1 Germany sowie das Fraunhofer IML wollen die Sache, wie berichtet, vorantreiben, ohne den Wettbewerb zu beeinträchtigen.

Die Akzeptanz von Kunststoff-Folie als Verpackung für Print-Erzeugnisse sinkt. Die schweizerische Ferag hat jetzt ein spezielles Material aus einer Naturfaser entwickelt, das rückstandsfrei ablösbar und vollständig recyclingfähig sei, anschliessend zum Altpapier oder auch kompostiert werden kann.

Der Name «KATE» steht für Kleine Autonome Transporteinheiten, die bei Bosch Elektronik in Salzgitter von einer Ausgabestelle des Hochregallagers Material in die Produktionsbereiche bringen. Efaflex baute, was man auch «Katzenklappe» nennen könnte, als Nebeneingang für die intralogistischen Helfer ein.

Schlussakkord gelungen. Foto: BVL

Das Beste zum Schluss: Michael ten Hompel, Leiter des Fraunhofer-IML, und Rhenus-Vorstandsmitglied Stephan Peters riefen zum Finale des Logistikkongresses in Berlin die «Open Logistics Foundation» aus. Ein offener Anlauf zu gemeinsamen Grundlagen für künftig digital unterstützte Logistik-Ketten.

Foto: BVL/Bublitz

Klingt nach einer eigentlich einfachen Sache, hat aber wohl Verbesserungs-Potential: Pascal Notz, Gewinner des BVL-Wissenschaftspreises, hat Methoden entwickelt, die Machine Learning-Ansätze mit klassischer Optimierung kombinieren, um mit mehr Daten bessere Entscheidungen im Kapazitätsmanagement treffen zu können.

Foto: BSI

Was ist das schlimmste, was einem Logistikkonzern in Zusammenhang mit Hacker-Angriffen passieren kann? Das Thema hat nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Digitalisierung an Bedeutung gewonnen – und wurde am Logistikkongress in Berlin – auch in Anwesenheit von Militärs – prominent fokussiert.

Sind Logistikprozesse schlecht aufgesetzt, hilft auch die Digitalisierung nichts. In einem Hochlohn-Land laute die Frage auch nicht, ob in der innerbetrieblichen Logistik automatisiert werden müsse, sondern wie und bis zu welchem Grad. Bei Still diskutierten Experten auch am zweiten Tag des Logistikkongresses provokante «Thesen am Tresen».

Lange stand der Prototyp der von den Stadtwerken Tübingen (swt) und Furrer+Frey entwickelten Schnellladestation für Batteriezüge sozusagen (wie auch buchstäblich) im Wald. Die Testreihen abseits der Gleise verliefen viel versprechend. Jetzt folgten Ladetests unter Realbedingungen mit dem «FLIRT Akku» von Stadler.

Foto: BVL

DB Cargo nutzt die Schnelligkeit von Ganzzügen so flexibel, als wären es Einzelwagen. In einem werktäglichen Umlauf werden Stahl-Sendungen der Voestalpine für drei Premiumhersteller aus der bayrischen Automobilindustrie kombiniert. Dafür gab es jetzt den Spitzenpreis der BVL in der Logistik.

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