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Der Berg ruft - Stadler kommt

Stadler Lauterbrunnen 1

Auf der neuen Strecke der sogenannten «Adhäsionsbahn» Grütschalp-Mürren wurde vergangenen Herbst die letzte Schwelle gelegt. Damit fand das 63 Mio. Franken teure, mehrjährige Bauprojekt seinen Abschluss. Ein Teil des neuen Rollmaterials wird soeben in einer spektakulären Aktion geliefert und soll im Juni einsatzbereit sein.

Batteriegestützt in den Schwarzwald

Siemens Miro B Schwarzwald

Seit vergangener Woche kommen in der Ortenau bei Offenburg die ersten vier Batteriezüge Mireo Plus B von Siemens zum Einsatz. Den offiziellen Start markierte eine exklusive Eröffnungsfahrt von Offenburg nach Oberkirch und zurück.

SBB testet Bahn- und Mobilfunk-Synergien

SBB BahnfunkFoto: SBB

Damit Züge grenzüberschreitend verkehren können, soll die bisherige Bahnfunk-Technologie GSM-R ab Mitte der 2030er Jahre EU-weit durch FRMCS (Future Railway Mobile Communication System, via 5G) ersetzt werden. Die SBB probt zwischen Bern und Thun die Kooperation mit regulären Mobilfunkanbietern.

Digital besser zu takten

Der grenzüberschreitend in Europa auf Reisen geschickte Güterzug mit der zur Probe digital bestückten automatischen Kupplung hat grünes Licht für die Serienproduktion, verkündet Deutsche Bahn-Vorstand Sigrid Nikutta. Bislang werden EU-weit noch ½ Mio. Güterwagen von Hand gekuppelt.

Grossprojekt lockt erneut Zehntausende

Bereits an den ersten zwei Tagen  lockte die offene Baustelle rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof – künftig «Stuttgart 21» – über 60.000 Interessierte an. An insgesamt drei Tagen waren die markanten Kelchstützen, die Lichtaugen und die ersten Bahnsteige in der Tiefe zu besichtigen. 

2803 km mit dem Wasserstoff-Zug

Ein Flirt H2 für die San Bernardino County Transportation Authority hat den Weltrekord für die längste Strecke über 2803 km (1 741.7 Meilen) erzielt, die ein wasserstoffbetriebener Personenzug ohne Nachtanken oder Aufladung zurücklegt, und hat damit Eingang ins Guinness Book der Rekorde gefunden.

Nächste Station: Golfregion

Diesen Auftritt konnte sich Stadler-Chef Peter Spuhler nicht nehmen lassen. Bei der Unterzeichnung eines 600-Mio-Vertrages über 20 Schnellzüge für Saudi Arabien waren sowohl der Transportminister und Chef der Saudi Arabia Railways Saleh bin Nasser Al-Jasser als auch der Schweizer Bundesrat Guy Parmelin dabei.

SBB will sechs Milliarden einsparen

Die SBB machte im Geschäftsjahr 2023 erstmals seit 2019 wieder schwarze Zahlen. Der Spar- und Effizienzdruck, heisst es, bleibe aber hoch. Im Personenverkehr wurden täglich 1,32 Mio. Menschen transportiert. Die Verkehrsleistung von SBB Cargo reduzierte sich dagegen um 7,5 Prozent. 

Stadler «rockt» Chicago

 Bisher... Abb.: MileMover

Der Schweizer Bahnhersteller Stadler hat eine Ausschreibung über 16 batterieelektrische Triebzüge für die Rock Island-Linie der Metro in Chicago gewonnen. Der Erfolg schliesst sich an die Wasserstofftriebzüge für Caltrans (Kalifornien) sowie bereits etliche Fahrzeuge mit alternativen Antriebslösungen für die USA an.

Stadlerrail im «Kiwi»-Modus

Kiwi heisst der Vogel, der nicht fliegen kann, aber auch die Frucht, die wegen ihres hohen Vitamingehalts inzwischen weltweit begehrt ist. Neuseeland nennt seine eigene Staatsbahn «KiwiRail». Und bekommt jetzt weitere neun ETCS-fähige Strecken-Loks und 24 Diesel-Hybrid-Rangierloks aus der Schweiz. 

Service für die «stärkste Lok Europas»

Die Euro9000-Lok von Stadler ist ein beeindruckender Koloss, der 2019 erstmals auf der InnoTrans vorgestellt wurde. Der Vermieter von Schienenfahrzeugen Alpha Trains schloss jetzt einen Full-Service-Vertrag mit dem Hersteller ab. Stadler reklamiert mit ihren 9 MW Leistung die «stärkste Lok in Europa» für sich. 

Potenziale besser ausschöpfen

Foto: THD

Mehr als 1300 km an Schienenwegen könnten in Deutschland reaktiviert werden, ergab eine Studie aus 115 Projektansätzen. In 2022 wurden allerdings nur 8 km Schienennetz reaktiviert, in 2023 keine einzige Strecke. Die «Allianz pro Schiene» fordert, den Güterverkehr stärker einzubeziehen. Vorbild: die Schweiz.

Wieder mehr Züge im Basistunnel

Die Wiederinstandsetzung des Regelbetriebs im Gotthard-Basistunnel verläuft laut SBB gegenwärtig nach Plan. Neben der Reparatur der Fahrbahn wurden die beiden Schnellfahrweichen in der Multifunktionsstelle Faido ersetzt. Die SBB geht davon aus, dass sie den Normalbetrieb im September 2024wieder aufnehmen kann.

Weitere H2-Züge für Italien

PowerPack

Der italienische Bahnbetreiber Ferrovie della Calabria und Stadler haben einen Zweitabruf über drei weitere H2-Triebzüge für das Schmalspurnetz (950 mm) unterzeichnet, die ab 2026 in Kalabrien fahren sollen. Neben den Zügen für FdC liefert Stadler auch sechs H2-Züge nach Sardinien und fünf Stück nach Kalifornien. 

Sonderfonds für die Schiene?

Foto: DB

Wer Lkw-Transporte auf die Schiene verlagern wolle, dürfe keine 186 Mio. Euro bei den Güterbahnen streichen. Auch 250 Mio. weniger für das Europäische Zugsicherungssystem seien ein ganz schlechtes Signal. Die deutschen Protagonisten des Bahnverkehrs der «Allianz pro Schiene» sind aufgebracht.

Grossbaustelle im Blick

Neuerliche «Überraschungs-Eier» in Form weiterer Kostensteigerungen sind hoffentlich nicht zu erwarten, wenn das «Bahnprojekt Stuttgart-Ulm» von 30. März bis 1. April, wieder zur Besichtigung des status quo von Stuttgart 21 einlädt. Aber allemal imposante Perspektiven wie die ersten Lichtaugen am Bahnhofsdach. 

Strukturwandel durch Maintenance

Während draussen vor der Tür die Landwirte demonstrieren, weil ihre Diesel-Subventionen gekürzt werden sollen, hat die Bahn in Cottbus Grund zur Freude. Mit dem neuen Instandhaltungswerk gehe wenigstens in diesem Bereich etwas voran, so Bundeskanzler Olaf Scholz anlässlich der Eröffnung.

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

 

«Wieder mal ausgebremst», liesse sich über die per Gericht gestoppte Umwidmung ursprünglicher Corona-Milliarden zugunsten neuer Energie- und Mobilitäts-Lösungen der deutschen Bundesregierung sagen: Allein bei Digitalisierung und Schienenausbau sollen die Mittel 2024 wieder um 810 Mio. Euro gekürzt werden.

Zwei-Wege-Trucks auf der Schiene

Gleisarbeiten durchführen, Weichen reparieren, Fahrdrähte einstellen und Oberleitungen positionieren gehören zu den zahlreichen Aufgaben, für die sogenannte «Zwei-Wege-Lkws» eingesetzt werden. Scania testete zwei dieser Spezialfahrzeuge auf einer stillgelegten Strecke zwischen Etzwilen und Singen.

Stärker auf die Schiene setzen

Foto: DB Cargo

«Wir müssen in Deutschland nicht das Rad neu erfinden», sagt Rouven Kötter (SPD), Erster Beigeordneter des Regionalverbandes Frankfurt RheinMain, «um mehr Güterverkehr auf die Schiene zu bringen». Aber ein wenig mehr Durchsetzungskraft scheint wohl vonnöten. Dafür gibt es jetzt die «Schienencoaches».