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LOGISTICS INNOVATION

Die Nummer 1 im Bereich der Schweizer Logistik-Online-Magazine

11,6 Mio. Container-Wartetage

Der Einheit, in der beim ÖPNV sogenannte «Passagier-km» die Kapazität von Bussen und Bahnen angeben, entspricht im Schiffsgüter- und Warenumschlag die Zwanzig-Fuss-Container-Einheit TEU. Laut Kühne + Nagel summieren sich die aktuellen Unterbrechungen an neun Häfen zurzeit in zweistelliger Mio.-Höhe. TEU wird gegenwärtig schnell «TEUer».

Klimaneutraler Container-Terminal

Visualisierung des H2-Terminals

Der Duisburger Rheinhafen bekommt als erster und europaweit grösster Binnen-Umschlagplatz eine Energieversorgung auf Basis der Wasserstoff-Technologie. Sie soll auch umliegende Quartiere mit Energie versorgen. Mit von der Partie im Projekt «enerPort» sind Cosco, Hupac und die HTS-Gruppe.

Korruptions-Affäre beendet

Foto: SBM

«Floating Production Storage and Offloading Units» (FPSO) nehmen Erdöl und Erdgas von Förder-Anlagen in den Weltmeeren auf, um sie dann an Tanker oder Pipelines weiterzuleiten. In zurückliegenden Jahren flossen hier nicht nicht nur Energie-Ressourcen, sondern auch Bestechungsgelder aus der Schweiz. Die Bundesanwaltschaft schloss den Fall jetzt ab.

Grüner statt «grauer» Wasserstoff

Foto: Cornelissen

Wasserstoff auf Basis von Erdgas hergestellt, ist «grauer» Wasserstoff. In den Niederlanden geht damit der Ausstoss von 19 Mio. t CO2 jährlich einher. Der Energieversorger Uniper und der Hafenbetrieb Rotterdam schlossen dieser Tage eine Vereinbarung zur stärkeren Förderung der «grünen» Variante.

Noch nicht alles wieder aufgeholt

Um die Emissionen im Hafenbetrieb zu senken, soll in Hamburg im Jahr 2023 eine erste «Landstrom-Anlage» für Containerschiffe eingerichtet werden. Gemeldet werden deutlich mehr Containerschiffe der Megamax-Klasse und ein neuer Rekord bei den Containertransporten per Bahn.

Rheinhäfen gut im Rennen

In den Schweizerischen Rheinhäfen wurden im ersten Dreivierteljahr 4,28 Mio. t an Waren und Gütern umgeschlagen. Im Containerverkehr wurden in den Terminals wasserseitig 93'220 TEU bewegt. Besonders stark entwickelte sich der August mit über 40% Zuwachs gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.

Lärmreduktion in Binnenhäfen

Foto: IML

Werden Container in Terminals für den Kombinierten Verkehr verladen, ist der Geräuschpegel oft erheblich. Störend ist das vor allem in der Nähe dicht besiedelter Gebiete. Fraunhofer-Forscher haben ein System an lärmreduzierten Portalkränen entwickelt, das jetzt preisgekrönt wurde.

Digitaloffensive der Rheinhäfen

Die Schweizerischen Rheinhäfen und die CCI Alsace Eurométropole (Mulhouse), beide Gesellschafter der «RheinPorts», haben eine Partnerschaft mit dem Duisburger Hafen (Duisport) vereinbart, um das Management für Containerverkehre per Binnenschiff weiter zu digitalisieren.

Baseler Häfen als H2-Drehscheibe

Vier Partner wollen gemeinsam die Hafenareale Birsfelden und Muttenz zum Wasserstoff-Umschlagplatz für die Schweiz entwickeln. Vision sei es, den Wasserstoff nicht nur mit bestehender Infrastruktur zu verteilen, sondern die ökologische Energie vor Ort zu produzieren, zu speichern und zur Verfügung zu stellen.

Neue Rotterdam-Connection

Nach 17 Jahren als Vertreter des Rotterdamer Hafens für Österreich, die Schweiz sowie Mittel- und Osteuropa wird Franz Zauner ab dem ersten Tag des Jahres 2022 den Staffelstab an Howard Lamb übergeben.

System-Wechsel per Energie-Container

Anfang September hat ein erstes über Energiecontainer angetriebenes emissionsfreies Binnenschiff, die «Alphenaar», in Rotterdam ihren Betrieb aufgenommen. Ein Anbieter namens Zero Emission Services (ZES) will zeitnah acht Schiffe, acht Ladestationen und 14 ZES-Packs ins Rennen schicken.

Häfen voll, Nerven blank?

Hapag-Lloyd wirft in einer Podiumsdiskussion ein Schlaglicht auf die Container-Schifffahrt in der Pandemie. Am 16. November geht es «online» um überlastete Häfen, fehlende Leercontainer, massive Verspätungen, aber auch Schiffscrews, die monatelang nicht abgelöst werden.

Einparkhilfe für Schiffe

Eine «e-Maritime Integrated Reference»-Plattform (eMIR) soll künftig dazu beitragen, Assistenz-Systeme für Schiffsbesatzungen und Lotsen auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen, die im Hafen und an Schleusen, beim An- und Ablegen im Wasser manövrieren.

Plug-In-Hybrid für Löschboote

Bis zu 12 Knoten schnell sollen sie sein, die Reichweite der Löschkanonen bis zu 150 m betragen. Rein elektrisch können die zwei neuen, je 35 m langen Feuerlöschboote, die dieser Tage im Hamburger Hafen übergeben wurden, zwei Stunden fahren. Der besondere Clou ist ihr Doppel-Antriebssystem.

Cyber-Attacken abwehren

Foto: Port of Rotterdam

«Schiffe sind ein wichtiges Element vieler Lieferketten und Kritische Infrastrukturen. Sie müssen daher auch im Bereich der Cyber-Sicherheit hohe Ansprüche erfüllen,» sagt Gerhard Schabhüser, Vizepräsident des deutschen Bundesamtes für Informationssicherheit (BSI). Künftig soll Hacker-Angriffen besser vorgebeugt werden.

Schach dem Schiffsdiesel

Foto: DHL

Um rund 12000 Tonnen pro Jahr will die deutsche Handelskette Kaufland ihre CO2-Emissionen senken, indem sie den DHL-Service zum Einsatz von nachhaltigen Schiffskraftstoffen für Stückgutsendungen (LCL) und Container-Komplettladungen (FCL) nutzt.

Hafen gleist mehr Container auf

Wenn Schiffe zu spät eintreffen, ist das nicht automatisch mit Verlusten verbunden. Zumindest nicht für den, der die Ware zwischenlagert. Beim Hamburger Hafen- und Logistik-Betreiber HHLA trugen dahingehende Erlöse, wie auch ein starker Anstieg der Containertransportmengen, zur positiven Geschäftsentwicklung bei.

Sechs Jahre vor Gericht gestritten

 Über ein Jahrzehnt lang begleitete den Hamburger Hafen die Diskussion, um die Vertiefung der Fahrrinne. Durch die Anpassung, die ab der zweiten Jahreshälfte 2021 voll ausgeschöpft werden kann, wird es auch sehr grossen Seeschiffen möglich sein, die Elbmetropole ohne Einschränkungen anzulaufen. Die Reeder sind erleichtert.

Brand auf Ebba Maersk noch ungeklärt

Foto: Port of Hamburg

Schwefelarme Brennstoffe sind weniger belastend für die Umwelt, bislang aber noch nicht so weit erprobt, wie herkömmliche Treibstoffe. Die Bundesstelle für die Untersuchung von Seeunfällen in Hamburg rätselt daher noch über einen Brand auf der Ebba Maersk am 29. Juli 2020.

Binnenschiffe modernisieren

Foto: BMVI

Mit rund 95 Mio. Euro will das deutsche Bundesverkehrsministerium die Aus- und Umrüstung mit Motoren, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, Elektro- und Brennstoffzellenantriebe, Abgasfilter und Verbesserungen der Energieeffizienz auf Flüssen und Seen vorantreiben.

Spezialisten an der «Waterkant»

Der ehemalige eCommerce-Chef von DHL, Frank Marquard (Foto), steht jetzt im Auftrag einer Compass Logistics International (CLI) AG an der Spitze eines neu gegründeten Fulfillment-Spezialisten für den Online-Handel.

Anhörung beim Seetribunal

Foto: ABC Maritime / Media Gallery

Die «Helvetia» transportiert Windkraftanlagen, eine «Adfines Star» schippert zwischen dem Upper und dem Michigan Lake. Nur der Tanker «San Padre Pio», ebenfalls unter Schweizer Flagge, wird immer noch vor Nigeria festgehalten. Der Internationale Seegerichtshof plant für 9. September eine Anhörung.

Sauberen Kraftstoff buchen

Foto: DHL

DHL hat einen Weg gefunden, nachhaltigere Schiffskraftstoffe einzusetzen, ohne konkret den jeweiligen Tankinhalt prüfen zu müssen. Die CO2-Reduzierung erfolgt durch den Einkauf nachhaltiger Schiffskraftstoffe in der jeweils für die Sendung gebuchten Menge.

Umwelt-Tour startet in Basel

Ein Containerschiff auf dem Rhein ersetzt bis zu 224 Lastwagen. Contargo wirbt für die Binnenschifffahrt und zum Mitmachen bei der Müllsammelaktion «RhineCleanUp 2021» im September. Die Reise führt beginnend am Rheinknie zu sieben Terminal-Standorten bis nach Emmerich.

Wasserstoffnetz am Hafen

520 Mio. Euro Förderung für die klimaneutrale Weiterentwicklung der Industrie- und Hafenwirtschaft sollen im Rahmen eines Förderprogramms «Important Projects of Common European Interest (IPCEI)» nach Hamburg fliessen. Unter anderem für einen Grosselektrolyseur.

Mehr Umschlag auf dem Wasserweg

Die Rheinhafengesellschaft Weil hat aus ihrem öffentlichen Auftrag heraus am Markt bisher lediglich Umschlagsleistungen am Container-Terminal angeboten und keine umfassenden Logistikdienstleistungen. Das soll sich jetzt mit Contargo ändern.

Dem Schweröl schlägt die letzte Stunde

… noch sehr lange nicht: Schiffe transportieren 80 Prozent des weltweiten Frachtaufkommens. Die meisten fahren noch immer mit dem stark schwefelbelasteten aber billigen Treibstoff und erzeugen knapp drei Prozent des globalen CO2-Fussabdrucks. Jetzt soll ein Institut für Maritime Energiesysteme die Schifffahrt «dekarbonisieren» – auch Kreuzfahrtriesen.

Nur die Spitze des Eisbergs

Foto: Suez Canal Authority

Nach Auffassung der auf Container-Transporte spezialisierten CM-Logistikgruppe und ihres Geschäftsführers Alexander Heine geht’s jetzt, nach der beendeten Schiffshavarie durch den Frachter «Ever Given» im Suez-Kanal, «erst richtig los».

Abschied vom XXL-Wahn?

Sanddüne am Suezkanal

Schiffsbetreiber und Schifffahrtsverbände diskutieren angesichts der Havarie des Containerriesen «Ever Given», ob es besser wäre, Abschied von der Gigantomanie und immer grösseren Frachtern zu nehmen. Denn von denen profitieren nur die wirklich grossen Häfen – tatsächlich effizient ist das nicht.

Modellstadt auf dem Wasserweg

Foto: Heinrich Holtgreve / Emscherkunstweg

Wohnhäuser, Kirchen, Schwimmbäder, Kraftwerke und Bunker in Form von jeweils bis zu fünf Tonnen schweren Modellen aus Beton, Plexiglas, Holz und Edelstahl (Massstab 1:25) werden dieser Tage auf einem Ponton von Berlin nach Duisburg transportiert, um dort Teil einer Kunstausstellung zu werden.

Drohnenkontrolle im Hafen

Die Charts der IFOY-Nominierten: Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA nennt das System das «Schweizer Messer« des 21. Jahrhunderts. Für Logistikzwecke ist der Leitstand als Komplettsystem ready-to-fly konzipiert. Er kann aber auch überall auf der Welt eingesetzt werden, wo LTE verfügbar ist.

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