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Die Logistikmarkt-Studie Schweiz von GS1 und der Hochschule St. Gallen soll künftig dreimal im Jahr erscheinen, und wird somit wesentlich an Aktualität gewinnen. Die grössten Logistiker der Schweiz sind ihr zufolge immer noch Post Logistics mit 2,4 Mrd., MGB (1,8 Mrd.) und Planzer mit 900 Mio. Franken Umsatz. 

Der Schweizer Online-Händler arbeitet mit unverminderter Energie an den Bewilligungsverfahren der Bauprojekte für die Logistikstandorte Utzenstorf und Rafz. Um die Expansion in der Schweiz und Europa zu stemmen, ist auch ein drittes Operations Center in Neuenburg am Rhein geplant.

Foto: HHLA

Die Zahlen werden offiziell erst am 21. März veröffentlicht. Aber sie sorgten im Vorfeld schon wieder für Stirnrunzeln. Hamburgs Bürgermeister Tschentscher warb am Mittwoch in der Bürgerschaft erneut für den «MSC-Deal». Während der Umsatz der Hafengesellschaft HHLA auf 1,447 Mrd. Euro gesunken ist. 

Kiwi heisst der Vogel, der nicht fliegen kann, aber auch die Frucht, die wegen ihres hohen Vitamingehalts inzwischen weltweit begehrt ist. Neuseeland nennt seine eigene Staatsbahn «KiwiRail». Und bekommt jetzt weitere neun ETCS-fähige Strecken-Loks und 24 Diesel-Hybrid-Rangierloks aus der Schweiz. 

Tower in Zürich

Der Schweizer Flugsicherung Skyguide zufolge hat sich der Luftverkehr nach der Coronazeit langsamer wieder erholt, als erwartet. Im Auftrag der Schweizer Luftwaffe sicherte Skyguide erfolgreich das Weltwirtschaftsforum (WEF), den UNO-Flüchtlingsgipfel in Genf - und bewältigte drei IT-Pannen. 

Gesperrter Luftraum

Die kommerziellen Anwendungen von Drohnen nehmen zu. Mit der Einführung der neuen EASA-Richtlinien (Europäische Agentur für Flugsicherheit) haben sich die Anforderungen für Drohnen-Operateure auch in der Schweiz geändert. Der TCS bietet Schulungen mit professionellen Anbietern.

 

HHLA Sky, die Tochter der Hamburger Hafen und Logistik-Gesellschaft (HHLA) meldet den Start von Deutschlands erstem vollautomatisierten Drohnen-Lieferservice bei der Koerschulte Group in Lüdenscheid mithilfe des bei dem Hafenunternehmen integrierten Drohnenleitstands.

Seit 2018 war er Chef der externen Kommunikation bei der Kion – jetzt wechselt er zu Thyssenkrupp. Frank Grodzki wird ab März 2024 die Corporate Communications bei dem Industriekonzern leiten, «um Teil des globalen Teams zu sein, das die Klimakrise ernst nimmt und den Energiewandel (…) vorantreibt».

Anzunehmen, dass genügend Testpersonen anwesend sein werden, um «Live» teilhaben zu können: Robothersteller NAiSE will beim Testcamp Intralogistik in Dortmund die Kooperation zwischen Personen und Robotern unterschiedlicher Hersteller in einer «5G MIPS Challenge» vorführen – unter besonderen Bedingungen.

 Foto: ATG

Ungeachtet der kürzlichen Entgleisung eines Güterzuges im Gotthard-Basistunnel - sozusagen ein «Hardware-Ereignis» - zeigt ein Seitenblick auf die IT des Jahrhundert-Bauwerks, dass eine der Hauptadern des alpenquerenden (Güter)-Verkehrs gegen Cyber-Angriffe gut geschützt ist. Eraneos hat dafür gesorgt, dass die Infrastruktur vor Hackern sicher ist. 

Toyota Material Handling, Vanderlande und Viastore wollen an der diesjährigen LogiMAT (19. bis 21. März) an einem Zusatzstand (Halle 10, Stand H48) direkt gegenüber von Toyota Material Handling unter dem Motto «One Family» schlüsselfertige, integrierte Automatisierungslösungen aus einer Hand anbieten.

Innovative Förder- und Sortierlösungen für die Intralogistik sind die konsequente und nachhaltige Weiterentwicklung ursprünglich für die Printmedien-Produktion entwickelter Verarbeitungssysteme aus Hinwil. Auf der LogiMAT zeigt sich das Unternehmen selbstbewusst im neuen Gewand.

 Abb.: TMHE

«Gideon» klingt biblisch. Ist aber der Name eines Technologie-Unternehmens, das hochmoderne Software für die Lokalisierung und Steuerung autonomer mobiler Roboter (AMR) anbietet. Toyota Material Handling Europe (TMHE) hat eine Kooperations-Vereinbarung mit den Spezialisten aus Zagreb geschlossen. 

 © Zeiss

Einen Blick hinter die Kulissen neuer optischer – unter anderem auch holografischer – Darstellungsformen, wie sie in Zukunft auch beim Monitoring logistischer Gesamtsysteme von Nutzen sein könnten, gewährte ein Besuch des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier bei Zeiss in Jena.

Abb.: IML

Vom eCMR bis zur ML Toolbox sind mittlerweile zahlreiche Open-Source-Komponenten aus dem Silicon Economy-Pool reif für den (industriellen) Einsatz. Forschende des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) stellen sie im Rahmen von zwei Community-Events im Detail vor.

Der mobile Roboter SOTO des zu Jungheinrich gehörenden Münchner Unternehmens Magazino automatisiert bei MAN in Nürnberg die Materialversorgung zwischen Lager und Montagelinie. Nach einer einjährigen Pilotphase sollen ab Herbst zwölf dieses Typs die Versorgung der Motorenmontage sichern.

Eine E-Coolpac-Batterielösung des mit Thermo King kooperierenden Schweizer Entwicklers und Herstellers von Energiesystemen AKSA (Würenlos) wird derzeit vom europaweit tätigen Logistikanbieter ECS für intermodale Transporte und integrierte Lieferketten zwischen Belgien und Holland getestet.

Verpackungs-Spezialist Mosca, kürzlich als bester Maschinenbauer Deutschlands ausgezeichnet, ist nicht nur auf der LogiMAT (19. - 21.März) präsent, sondern bei Bedarf auch auf «schwere See» eingestellt, wie sich auf der «Seafood Expo» in Barcelona zeigt. Denn auch Fisch will korrekt umschlungen sein. 

Abb.: Fressnapf

Das Fulfillment kommt voran. Noch ist es nicht so weit, dass Vierbeiner in der Lage sind, die von ihnen bevorzugten Artikel per eCommerce eigenständig zu ordern. Aber allzu weit ist der Heimtier-Bedarfs-Spezialist Fressnapf mit einem neuen Logistiksystem von Vanderlande davon nicht mehr entfernt. 

Mit genügend Kraft unter der Haube und trotzdem an nachhaltigen Kriterien orientiert präsentiert sich Staplerhersteller Clark an der diesjährigen LogiMAT in Stuttgart. Gleich drei neue 48- und 80Volt-Elektro-Baureihen decken Tragfähigkeiten von 1,6 bis 3,5 t und moderne Sicherheitsfunktionen ab. 

«KI» beschleunigt nicht nur Prozesse und Materialflüsse - und hier eben auch die Logistik. Sie hilft ihrerseits - vice versa - auch Angreifern, schneller in kritische Infrastrukturen einzudringen. Warnt die Chefin des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), Claudia Plattner.