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Toyota`s TAL nimmt Fahrt auf
06. März 2026
Toyota Industries Corporation («TICO») hat pünktlich zum Auftakt der LogiMAT die Führungsspitze des neuen globalen Geschäftsbereichs für Intralogistik, die Toyota Automated Logistics («TAL»), formiert. Hitoshi Matsuoka wird Global CEO, Thomas Hibinger EMEA-Chef, Aaron M. Jones CEO der «Americas».

Europäischer Preis für @ILO
04. März 2026
Ein wenig verspätet hat die Nachricht nun doch noch ihren Weg gefunden: Dachser und das Fraunhofer IML sind für den Digitalen Zwilling @ILO mit dem European Logistics Assocation (ELA) Award ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 19. Februar in Wien statt.

DHL-Transport rettet Wildkatzen
04. März 2026
Logistik-Dienstleister DHL hat geholfen, Aleks, einen weissen Tiger, und Lothar, einen Luchs, aus der Ukraine zu evakuieren. Die beiden leben nun dauerhaft und artgerecht im Lincolnshire Wildlife Park in Großbritannien. Die Aktion macht auch auf illegal gehaltene Wildkatzen aufmerksam.

Eine Flut an Welt- und Technik-Premieren
03. März 2026
Bereits im Vorfeld der LogiMAT 2026 kündigt die Messeleitung die Präsentation von mehr als 100 Welt- und Europapremieren an. Aussteller aller Produktsegmente präsentieren ein Höchstmaß an innovativen Produktentwicklungen und einen aufschlussreichen Überblick über aktuelle Entwicklungstendenzen.

Migros optimiert Importlogistik
03. März 2026
Die Migros-Gruppe strebt im Rahmen einer Neuausrichtung der Importlogistik für Früchte und Gemüse eine fokussierte Strategie mit zwei Drehscheiben, dem bestehenden Standort Süd in Stabio (TI) und einem neuen Standort Nord in Münchenstein mit der Buonvicini AG an.

Mega-Projekt für Galaxus
03. März 2026
TGW richtet für Galaxus das neue Fulfillment Center in Neuenburg am Rhein ein. Mit einer hochautomatisierten Kombination aus Shuttle-System, AKL sowie Taschensorter wird das bestehende Lager in Wohlen (Aargau) versorgt – ebenso wie E-Commerce-Kunden in der Schweiz und Deutschland.

«Mit geradezu unglaublichem Tempo entwickelt»
02. März 2026
Deutlich höhere Auftragseingänge als im Vorjahr meldet die Kion-Gruppe (Linde, Still, Dematic, Baoli) für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025. Demnach stiegen die Auftragsvolumen auf 11,7 Mrd. Euro, während der Umsatz allerdings leicht auf 11,3 Mrd. sank. Für den Staplerbereich soll es ein «Brückenjahr» gewesen sein.

Transportbranche am Wendepunkt
02. März 2026
«Die Logistik steht heute an einem Wendepunkt», sagt Jan Eberle, Head of Industry Engagement Logistics bei GS1 Schweiz. «Doch wo Wandel herrscht, entstehen auch neue Möglichkeiten». Welche Chancen sich aus den Herausforderungen ergeben, erklärt die neue Logistikmarktstudie Schweiz 01/2026.

Industriegelände revitalisieren
02. März 2026
Der Deutsche Brownfield Verband DBV, in dem Unternehmen wie der Logistik-Dienstleister Fiege und Immobilien-Entwickler wie Garbe und Prologis vertreten sind, meldet derzeit einen Mitgliederstand von rund 150, und ist weiterhin mit der Umwidmung und Neu-Nutzung zahlreicher Gewerbe-Areale - unter anderem für Logistikzwecke - beschäftigt.

MiG reduziert die Fehlerquote
02. März 2026
In der Intralogistik steht die MiG als Kürzel für «Materialwirtschaft im Gleichgewicht». Was eine minder bemittelte «KI» bereits zu Fehlschlüssen verleiten könnte, ist beim Software-Entwickler Perzeptron ein eigens entwickeltes Programm, das Lücken herkömmlicher ERP-Systeme schliessen soll.
Der Hattrick mit dem «Einstiegsmodell»
WAGNER Schweiz AG
Der Hattrick mit dem «Einstiegsmodell»
16. April 2024

Unter «Einstiegsmodell» versteht der Interessent in der Regel ein Flurförderzeug für den «Hausgebrauch», in Form eines Niederhubwagens oder preiswerten Frontstaplers, der dann auch in der entsprechenden Preiskategorie rangiert. Still hat den Begriff mit dem EXV iGo in Richtung Automatisierung neu definiert.
Beim Testcamp, das den Nominierungen für den IFOY-Award in Halle 4 der Messe Dortmund vorangeht, nutzt Automations-Spezialist Andreas Kwiatkowski die Gelegenheit, Jurymitgliedern und Testcamp-Teilnehmern das neue Verständnis zu erklären, mit dem Staplerhersteller Still Skeptikern die Einführung robotisierter Flurförderzeug-Anwendungen zu erleichtern versucht. Der knuffig wirkende EXV iGo, der weiss Gott nicht wie ein «Anfängermodell» wirkt, steuert selbständig auf ein bereitstehendes Regal zu, und angelt sich eine Palette.

Dass der Hochhubwagen, sowie ein Mitarbeiter erkennbar an der Deichsel hantiert, den automatisierten Vorgang sofort abbricht, um dem menschlichen Anwender das Steuer zu überlassen, gehört zu den wichtigsten Sicherheits-Vorkehrungen. Der EXV iGo indessen, der uns aus unerfindlichen Gründen irgendwie an einen Autoscooter erinnert, verfügt über weitere Vorteile, die auf den ersten Blick nicht sofort ersichtlich sind, aber künftig die Einführung hochqualitativer Technik erleichtern und zugleich preislich attraktiver machen werden.
Denn die Entwickler haben das Gerät so konzipiert, dass er künftig mit einer Lieferzeit von nur 15 Wochen vom Händler an den Kaufinteressenten verfügbar sein soll. Gelingen soll dies mit einem denkbar hohen Anteil von Standard-Bauteilen, auf deren Verwendung schon beim Entwurf des EXV tunlichst geachtet wurde, um nicht nur die Konstruktion, sondern auch den Service zu erleichtern.

Auch ein regulärer Service-Mitarbeiter finde sich somit im EXV iGo problemlos zurecht, sagen die Ingenieure. Zumal das Gerät serienmässig auch in einem Digitalen Zwilling abgebildet ist, den der Still-Techniker vor Ort abrufen und vorab bereits klären kann, welche Ersatzteile er aller Wahrscheinlichkeit nach benötigen wird, um das Gerät wieder instandzusetzen. Von derselben «Einfachheit» profitiert der «User» bei der anfänglichen Inbetriebnahme des EXV iGo, vor der sich Nicht-Eingeweihte zu Beginn noch durchaus scheuen mögen. «Wir haben darauf geachtet, dass wir alles in einer vertrauten System-Architektur bereitstellen», so Kwiatkowski. Der Service-Mitarbeiter brauche dadurch nicht erst aufwändige Sonderkurse und Spezial-Schulungen, um mit dem Automatisierungs-Equipment zurechtzukommen. Dasselbe gilt für die Verfügbarkeit aller Komponenten und Ersatzteile. Für den Hersteller selbst noch besser: Still sieht sich laut Unternehmens-Angaben in der Lage, gut tausend Stück dieses Einsteigermodells pro Jahr bereitstellen zu können.
Verlaufen die ersten Erfahrungen mit einem Einzelstück oder nur wenigen Exemplaren beim Kunden positiv, sei die im Entstehen begriffene Flotte in der Anwendung auch skalierbar. Wobei der Schwerpunkt eindeutig auf den Vorteilen für «Newcomer» im Automatisierungsbereich liegen mag. Wer grosse Stückzahlen für bestimmte Anwendungen im Lager braucht, wird sicher weiterhin auf einfachere Transportmöglichkeiten und im Dutzend billigere Unterfahr-AGVs setzen, die bei der Erledigung monoton wiederkehrender Aufträge grössere Artikelmengen in simplerer Version bewältigen.

Auf jeden Fall setzt er neue Massstäbe in der Produktionsversorgung und der Vorlagerzone, beim Ein- und Auslagern in Breitganglagern und Blocklagern, an Übergabestationen von Hochregallagern oder bei der automatischen Tourenbereitstellung. Dank der Resttragfähigkeit von bis zu 1600 kg, bis zu 3,8 m Hubhöhe und 7,2 km/h Höchstgeschwindigkeit ist er offensichtlich nicht nur eine gute Stand-Alone-Lösung, sondern überzeugt auch im Mischbetrieb. Das Multi-Level-Sicherheitssystem mit Scannern und Sensoren, optischen und akustischen Warneinrichtungen sowie mehreren Not-Aus-Schalter, um das Fahrzeug unverzüglich zu stoppen, ist serienmässig integriert.
Das Datenblatt hier

















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