Überschüsse von Zeitkonten der Mitarbeitenden wurden in Spenden umgewandelt, die Kion zahlt die Sozialabgaben: Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet stellt die Gruppe fast 600.000 Euro zur Verfügung, um die Hilfskräfte vor Ort zu unterstützen und so den Erdbebenopfern zu helfen. 

«Wir sind immer noch tief betroffen von der Tragödie in der Türkei und in Syrien und möchten unseren Teil dazu beitragen, die Hilfsmassnahmen langfristig zu unterstützen», sagt Rob Smith, der Vorstandsvorsitzende der Kion. «Wir sind unseren Mitarbeitenden dankbar, dass sie in den vergangenen Wochen grosszügig für die Erdbebenopfer gespendet haben und freuen uns diese Solidarität noch zu stärken, indem wir den Spendenbetrag unserer Belegschaft verdoppeln.»

Durch eine konzerninterne Aktion haben Kion-Mitarbeitende aus aller Welt für das Deutsche Rote Kreuz gespendet, das einer seiner Schwestergesellschaften in der Türkei und Syrien aktiv bei der Rettung, Versorgung und Unterbringung der in Not geratenen Menschen im Erdbebengebiet hilft.

Fotos: DRK

Zusätzlich haben Mitarbeitende aus Deutschland ihr Zeitkontenguthaben (Überstunden etc.) in Spendengelder umgewandelt. Alle Zeitspenden sind komplett (brutto) an das Rote Kreuz gegangen, da die Kion die zu entrichtenden Steuern und Sozialversicherungsabgaben in voller Höhe übernahm. Zudem wurden Mitarbeitende, die einen persönlichem Bezug zur Krisenregion haben und sich an humanitären Hilfsmassnahmen vor Ort beteiligen wollten, bezahlt freigestellt – unabhängig vom DRK.

Durch die Geld- und Zeitkontenspenden kam von Februar bis April eine Spendensumme von rund 285.550 Euro zusammen. Der Kion-Vorstand will die Summe verdoppeln und somit auf 571.100 Euro aufstocken, um nochmal einen zusätzlichen Beitrag zum Wiederaufbau in der Region zu leisten. CEO Rob Smith: «Unser Dank gilt den professionellen und freiwilligen Hilfskräften vor Ort, die weiterhin bis zur Erschöpfung gegen die Folgen der dramatischen Naturkatastrophe kämpfen. Der Wiederaufbau in der Region wird noch Jahre dauern.»

Mit den Spenden, die beim DRK einlaufen, wird den vom Erdbeben betroffenen Menschen entscheidende Hilfe geleistet, wie die Versorgung mit Unterkünften, Nahrungsmitteln, Wasser, Medizin und psychologischer Betreuung.

Weitere Informationen auf der Website des Deutschen Roten Kreuzes unter

www.drk.de