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Wirtschaftsförderung für Intralogistik-Testcamp
22. Januar 2026
In der Westfalenhalle bildet das «Test Camp Intralogistics» den Rahmen für den IFOY-Award und den Materialfluss-Kongress 2026. Dazu gehören Staplertests, Exoskelette, Lagertechnik, Logistikroboter und Systeme auf dem Prüfstand. Und jetzt auch ein «Go-To Market-Programm» der Wirtschaftsförderung.
Hochregallager für alte Bekannte
21. Januar 2026
Bereits 2008 hatte Kardex Mlog für Moers Frischeprodukte ein automatisches Hochregallager errichtet. Jetzt musste aufgrund der weiter steigenden Nachfrage ein weiteres Mal ausgebaut werden. Mit einem weiteren, 44 m hohen HRL für mehr als 17.000 Palettenstellplätze sowie einem Kommissionier- und Versandzentrum. Und nicht nur das.
Neue Denkansätze bei Toyota
21. Januar 2026
Ein neuer Traigo80 Elektro-Gegengewichtsstapler mit bis zu 5 t Tragfähigkeit, eine neue Tracto-Baureihe (elektrischer Fahrersitz-Schlepper) mit bis zu 10 t Zuglast, und weiterentwickelte Optio Niederhub-Kommissionierer sollen bei Toyota Material Handling zur LogiMAT (24. bis 26.März) im Mittelpunkt stehen.
Transportbranche beim World Economic Forum
20. Januar 2026
Das WEF in Davos wird aufmerksam von global agierenden Logistikern verfolgt. Sultan Ahmed bin Sulayem, CEO von DP World, zitiert zudem aus dem Outlook-Report seines Unternehmens, dass 39 % von 3500 befragten Logistikexperten Lager- und Logistikzentren für entscheidende Faktoren im Welthandel halten.
Humanitäre Logistik-Konferenz 2026 in Wien
20. Januar 2026
Die nächste im Rahmen der deutschen Logistics Hall of Fame stattfindende internationale Konferenz zur Logistischen Unterstützung von Humanitärer Hilfe, die sogenannte «ConnectChains», findet 2026 im Vienna Airport Center am Flughafen Wien statt. Es werden 20 Referentinnen und Referenten aus Europa, Afrika, Asien und den USA erwartet.
CargoBike-Studie abgeschlossen
20. Januar 2026
Das Ergebnis ist nicht sonderlich überraschend: Eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kommt zu dem Schluss, dass sich der Einsatz von Cargobikes lohnt - «wenn sie optimal ausgewählt und eingesetzt werden».
Exklusivpartner in Ungarn
20. Januar 2026
Staplerhersteller Clark forciert weiterhin den Ausbau seines bestehenden Vertriebsnetzes innerhalb von Europa durch qualifizierte Partner. Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 wird Pagát Gold exklusiver Vertriebspartner für Clark Flurförderzeuge und Dienstleistungen in Ungarn.
Hanseaten setzen auf Harzer
19. Januar 2026
Tobias Harzer (50) heisst ab Februar der neue Vorstand für Automation und Warehouse Equipment bei Jungheinrich in Hamburg. Das Vorstandsressort umfasst alle Einheiten der Mobile Robots, Automated Storage & Retrieval Systems (ASRS) sowie die Lagereinrichtungen.
Schon die LogiMAT vor Augen
19. Januar 2026
Während in Bern in der kommenden Woche die Logistics & Automation bevorsteht, bereiten sich viele auch schon auf die LogiMAT vor, die von 24. bis 26. März in Stuttgart stattfindet. Linde steht unter dem Motto «Composed around you» mit Staplern und Automatisierungslösungen in den Startlöchern.
Stadler-Züge als Retrofit nach Ungarn
16. Januar 2026
Die Ungarischen Staatsbahnen haben nach eingehender Prüfung der Umrüstungsanforderungen und Kriterien für die erneute Zulassung in Ungarn eine Gelenktriebwagen-Flotte von 93 GTWs von Thurbo als ideale Lösung identifiziert, um den gestiegenen Bedarf der Magyaren an Rollmaterial zu decken.
Mehr Dampf für die Supply Chain
WAGNER Schweiz AG
Mehr Dampf für die Supply Chain
17. November 2023
Abb.: PMI
Die Lieferkette ist entscheidend für den Unternehmens-Erfolg. So hat Philip Morris seine Lieferkette gewandelt, um neue Produkte, wie E- Zigaretten und Systeme a la «Iquos» schneller an den Mann zu bringen. Dafür gab`s jetzt einen Supply Chain Award. In der Jury sassen auch Nichtraucher.
Das in München beheimatete Logistikmagazin «Logistik Heute» zeichnete Philip Morris International mit dem Supply Chain Management Award 2023 aus, «Finboot» kam in den Genuss eines «Smart Solution Award». Die Auszeichnungen wurden in Frankfurt am Main vor rund 120 Teilnehmern im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung vergeben.
Der Finaltag stand unter dem etwas verklausulierten Motto «Mastering Tomorrow's Challenges through business-led tech-enabled Supply Chain Transformations», das aber trotzdem allen einigermassen einleuchtend erschien. Auf die Teilnehmer warteten interessante Keynotes, eine spannende Podiumsrunde, Workshop Sessions zum Lieferkettenmanagement sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken sowie die Präsentationen der Finalisten. In Schlussrunden konnte das Publikum die Präsentationen von jeweils vier Unternehmen bewerten.
Foto: Mario Andreya
Nach dem Audit musste sich die Jury, bestehend aus Supply-Chain-Praktikern, Wissenschaftlern, Beratern und Vertretern der Fachmedien, zwischen diesen Finalisten entscheiden: Emma, Infineon, Philip Morris International und Siemens für den Supply Chain Management Award. Beim Smart Solution Award traten Finboot, IBAF, Loady und One Data an. Schirmherr der Supply Chain Awards 2023 ist Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr.
Guillaume Popiol, VP SC Synchronization Hub bei Philip Morris International PMI): «In die engere Auswahl zu kommen, war bereits eine Leistung, aber mit einer so wichtigen Auszeichnung gewürdigt zu werden, ist eine grossartige Anerkennung der Bemühungen, die PMI unternimmt, um unsere rauchfreie Transformation zu ermöglichen. (…) Das Erreichen unseres Ziels der Rauchfreiheit ist kein leichtes Unterfangen, aber wir haben ein grossartiges Team, das hart daran arbeitet, einen positiven Einfluss auf die Welt zu haben.»
Foto: PMI
Die Entwicklung neuer Produkte, wie zum Beispiel E- Zigaretten, Nikotinbeutel und erhitzte Tabakprodukte, bringe einen grundlegenden Wandel in der Supply-Chain-Organisation mit sich, der zu einer längeren Lieferkette, komplexeren Beschaffungs- und Herstellungsprozessen und einem komplexeren Portfoliomanagement führe. Dabei würden zusätzliche Funktionen benötigt, wie zum Beispiel komplexere Prognosen und eine stärkere Integration zwischen den verschiedenen Teilen der Lieferkette. Eine neue zentralisierte und standardisierte Plattform namens «Sync Hub» biete einen vollständigen digitalen Einblick in die Planungs- und Distributionsprozesse.
Teil der innovativen Entwicklungen bei PMI ist zum Beispiel «Iquos». Mithilfe innovativer Elektronik erhitzt «Iquos» speziell vorbereitete Tabakmischungen auf einen Temperaturbereich unterhalb der Verbrennung. Bei diesen Temperaturen findet keine Verbrennung statt. Es entsteht ein nikotinhaltiges Aerosol, bei dem der Tabakgeschmack zur Geltung kommt, jedoch um durchschnittlich 90-95 Prozent weniger Schadstoffe im Vergleich zur standardisierten Referenzzigarette beinhalte.
Sync Hub wiederum bringe die erforderliche Standardisierung, Flexibilität und Agilität in die Lieferketten-Organisation und die Prozesse. Und, so heisst es, unterstütze damit effektiv die Transformation des Unternehmens.
Philip Morris International will sein Portfolio langfristig auf Produkte ausserhalb des Tabak- und Nikotinsektors ausweiten. Das aktuelle Produktportfolio des Unternehmens besteht hauptsächlich aus Zigaretten und – in der Tat auch bereits - rauchfreien Produkten. Thomas Rappl, Vice President Supply Chain & Service Operations, vom Vorjahressieger Knorr-Bremse, stellte als Laudator heraus: «Das im Supply Chain Management zu meisternde Ausmass von Wandel und Transformation und die Technologieintegration zählten zu den entscheidenden Faktoren für die Jury».
Foto: PMI
In Bezug auf Finboot sagt Gabor Balogh, Co-Founder und Chief Growth Officer bei Trucksters, dem Vorjahresgewinner des Smart Solution Awards: «Finboot adressiert mit seiner sehr benutzerfreundlichen Lösung eine echte Herausforderung im Supply Chain Management: die Transparenz. Ausserdem verbindet der Preisträger auch Datenpools von verschiedenen Akteuren der Wertschöpfungskette.»
Das 2016 gegründete Unternehmen Finboot setzt auf eine innovative Blockchain-Technologie, die es Kunden in den traditionellen Sektoren (Energie, Chemie, Bergbau und Bau) ermöglicht, ihre zunehmend komplexen und vernetzten Lieferketten zu verfolgen und nachzuvollziehen. Eine SaaS-Plattform namens «Marco» verbessert das Management von Wertschöpfungsketten und treibt Digitalisierung, Nachhaltigkeit und ESG-Agenden voran. Marco verwandelt Daten in vertrauenswürdige digitale Assets und beschleunige den Weg zur Interoperabilität.
Globale Unternehmen wie Repsol, Sabic oder Desigual vertrauen bereits auf Finboot. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Cardiff beschäftigt rund 25 Mitarbeitende.
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