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Stadler-Züge als Retrofit nach Ungarn
16. Januar 2026
Die Ungarischen Staatsbahnen haben nach eingehender Prüfung der Umrüstungsanforderungen und Kriterien für die erneute Zulassung in Ungarn eine Gelenktriebwagen-Flotte von 93 GTWs von Thurbo als ideale Lösung identifiziert, um den gestiegenen Bedarf der Magyaren an Rollmaterial zu decken.
Fernzugänge strenger sichern
16. Januar 2026
SSI Schäfer fühlt sich weiterhin in besonderem Masse der Cyber-Sicherheit verpflichtet – und in diesem Zusammenhang auch der ausdrücklichen Absicherung von Fernzugriffen für Wartung und Support - durch eine Virtual Desktop-Infrastruktur, Zwei-Faktor-Identifizierung und privilegierte Zugangssysteme.
Schon zwei Monate im Amt
16. Januar 2026
Schnell folgen in Zeiten wie diesen die Ämterwechsel in Führungspositionen. Bereits Ende 2025 hat Bernhard Osburg die Leitung des Geschäftsbereichs Güterverkehr der Deutschen Bahn übernommen und ist nun immerhin auch schon wieder seit zwei Monaten Vorstandsvorsitzender der DB Cargo. Osburg (57) war zuvor in Vorstands- und Führungsfunktionen bei thyssenkrupp tätig.
Es knirscht im Räderwerk
16. Januar 2026
Bei Interroll dreht sich wieder das Personalkarrussell. Ayhan Demirel, erst seit Ende 2024 Chief Operating Officer (COO) des weltweit aktiven Fördertechnik-Anbieters aus dem Tessin, hat das Unternehmen wieder verlassen, Johannes Van Der Beek ist als Chief Technology Officer (CTO) zurückgetreten. Für ihn kommt Ulrich Engenhardt.
Zutrittssysteme für die Arktis
15. Januar 2026
Nicht auf Bestrebungen von US-Präsident Donald Trump, sich Grönland einzuverleiben, sondern in der arktischen Region Alta in Norwegen hat der Hersteller von Zutrittssystemen Dormakaba ein aussergewöhnliches Pilotprojekt für Zugangslösungen unter extremen klimatischen Bedingungen gestartet.
Kernthesen zur Transformation
15. Januar 2026
Die BVL hat in der Reihe «Trends und Strategien» eine Studie unter dem Titel «Zukunftsfähig durch digitale, nachhaltige und resiliente Wertschöpfungsketten» veröffentlicht. Geboten werden vor allem Einblicke in Cybersicherheit und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.
4-Wege-Paletten-Shuttle-System
14. Januar 2026
Sozusagen der «Tiger» unter den Paletten-Shuttle-Systemen kommt dieser Tage von dem im irischen Monaghan beheimateten Unternehmen Moffett. SSI Schäfer hat jetzt eine Partnerschaft mit dem Automationsanbieter geschlossen, um dessen 4-Wege-Shuttle-Technologie mit der globalen Integrations Kompetenz von SSI Schäfer zu verknüpfen.
Nach Weihnachten ist vor Weihnachten
14. Januar 2026
Zu saisonalen Stosszeiten - beispielsweise Weihnachten - kommt es auf fehlerfreie, schnelle Kommissionierung an, um Lieferzeiten einhalten zu können. Moderne Pick-by-Light Systeme erlauben die flexible Anpassung gut in Kombination mit einfachen Lösungen. Zum Beispiel einem Kommissionierwagen.
Frischer Mut in der neuen Academy
13. Januar 2026
Mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen gilt Galliker als Vorbild in der Transportbranche. Im Interview erklärt Corinne Galliker den bevorstehenden Auftritt an der «Logistics & Automation» in Bern, und weshalb der Mensch in der neuen Galliker Academy World auch künftig im Mittelpunkt steht.
Neues Konzept im TK-Bereich
13. Januar 2026
Der Lebensmitteleinzelhändler Axfood und Witron haben im schwedischen Bålsta ein Omnichannel- Verteilzentrum realisiert, aus dem mehr als 1500 Filialen, Tausende von Endkunden via Click + Collect sowie Home-Delivery mit über 22.000 Trocken-, Frische- und Tiefkühl-Artikeln bedient werden.
Deutsche Logistik setzt 335 Mrd. um
WAGNER Schweiz AG
Deutsche Logistik setzt 335 Mrd. um
22. Oktober 2025
Rund 2300 Teilnehmende werden bis Freitag an der «BVL Supply Chain CX», dem seit zwei Jahren umbenannten Logistikkongress in Berlin, der am Mittwoch mit zusätzlich 120 Ausstellern und Partnern eröffnet wurde, über 220 Vorträge erleben. Die Logistik setzt in Deutschland zurzeit 335 Mrd. Euro um.
Lockere Atmosphäre im Estrel
Zu den zahlreichen Top-Vortragenden in der Congress-Area zählen unter anderem Petra Scharner-Wolff, Vorstandsvorsitzende der Otto Group, Jens H. Lund, Group CEO von DSV, Generalmajor Jochen Deuer, Kommandeur Logistikkommando der Bundeswehr, Arthur Valdez, vormals Amazon, Starbucks und Target, Ilse Henne, Vorständin bei der ThyssenKrupp AG und stellv. Vorsitzende der BVL, Achim Puchert, CEO, Mercedes-Benz Trucks, Nadine Despineux, Vorständin Vertrieb bei Jungheinrich, Sebastian Peters, Chairman of the Board of Management bei Airbus Operations, Prof. Dr.-Ing. Alice Kirchheim, Institutsleiterin des Fraunhofer IML oder Ashwin Bhat, CEO Lufthansa Cargo.

Traditionelles Highlight ist erneut die Verleihung des Deutschen Logistik-Preises am Mittwochabend, gefolgt von einer abwechslungsreichen Networking-Night für die Congress-Gäste. Alle Teilnehmenden der BVL Supply Chain CX treffen sich dann am Donnerstagabend zur grossen CX-Party in der Expo-Area.
Young Professionals
Denn im Fokus der Veranstaltung steht besonders wieder das Networking, so gibt es zahlreiche Angebote wie moderierte Connect-Tables, Termine für Young Professionals oder die Ladies in Logistics sowie eine praktische Matchmaking-Funktion in der BVL Events-App.
K.Althoff: Erst 2026 wieder aufwärts?
Der Vorstandsvorsitzende der BVL und CEO von 4flow Kai Althoff präsentierte die aktuelle Lage der Logistik in Deutschland. Der Wirtschaftsbereich Logistik bleibt drittgrösster Wirtschaftssektor nach Handel und Automobilindustrie und hat eine Wirtschaftsleistung von rund ca. 335 Milliarden Euro, was etwa 8 % der Wirtschaftsleistung in Deutschland entspricht und 25 % des europäischen Logistikmarktes repräsentiert.
Neue Top100-Studie
Diese Zahlen für 2024 finden sich in der neuen Top100-Studie, die im November erstmals von der Hochschule Heilbronn unter Prof. Martin Schwemmer mit dem Deutschen Verkehrs-Verlag veröffentlicht wird. Demnach ist die Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2023 nominal um 2,6 % gestiegen. Die Logistikbeschäftigung ging im Jahr 2024 um etwa 60.000 Beschäftigte auf 3,35 Mio. Beschäftigte zurück (- 1,8 %).
Fotos: BVL / Herschelmann
Aufgrund dieser Zahlen haben die Logistikweisen um Prof. Christian Kille von der TH Würzburg-Schweinfurt ihre Herbstprognose erstellt, die ebenfalls heute veröffentlicht wird. Aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen haben sie drei Szenarien gerechnet – ein Best Case-Szenario, ein Trend-Szenario und ein Worst Case-Szenario. 2025 läge dann die Wirtschaftsleistung der Logistik nominal zwischen 337,7 und 338,7 Mrd. Euro, 2026 bei 344,8 bis 349,5 Mrd. Euro (angenommene Entwicklung 2025: +0,8 bis +1,1 %, 2026: +2,1 bis 3,2 %). Real ergäbe sich für 2025 allerdings ein Minus zwischen -0,5 bis -0,8 % und 2026 eine Spanne von -0,4 bis +1,1 %.
Keine echte Trendwende
Der BVL-Vorsitzende: «Bei den Prognosen der Logistikweisen hat für mich das mittlere Szenario die höchste Wahrscheinlichkeit. Das bedeutet für 2025 eine weitere Stagnation und erst 2026 ein spürbares leichtes Wachstum. Dies korrespondiert auch mit den Ergebnissen unseres BVL Logistik-Indikators, den wir mit dem ifo-Institut herausgeben. Hier sehen wir eine leichte Erholung auf sehr niedrigem Niveau, aber noch keine echte Trendwende bei den Geschäftserwartungen».

Die Entwicklung der Logistik zeige sich im Einklang mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Als weiterhin drittgrösster Wirtschaftsbereich habe die Logistik eine grosse Bedeutung für Deutschland und sei ein Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage.
Zuwenig wahrgenommen
Auf der BVL Supply Chain CX wurde am Mittwoch auch die neue Studie «Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain-Management» vorgestellt. Top-Themen der Unternehmen sind ihr zufolge weiterhin Cybersicherheit und Digitalisierung. Nur 6 % der befragten Unternehmen stimmen der Aussage zu, dass der Bereich Logistik und Supply Chain-Management durch die Politik angemessen vertreten wird. 60 % stimmen nicht zu, 34 % sind unentschieden.
Althoff: «Vorrangige Themen der Unternehmen sind erwartungsgemäss die Infrastruktur, der Bürokratieabbau sowie die Digitalisierung. Auch die Energiewende, der globale Handel sowie der Fachkräftemangel werden weiterhin als prioritär wahrgenommen». Kritisch seien das noch halbherzige Vorgehen beim Strompreis sowie die wenigen konkreten Massnahmen für eine notwendige Fachkräftemigration zu sehen. «Insgesamt ist der Rahmen für die notwendigen Massnahmen geschaffen – jetzt kommt es auf eine schnelle und konsequente Umsetzung an.»
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