Im Rahmen der Erweiterung eines bereits bestehenden Hochregallagers um weitere drei Gassen, einem Paletten-Fördertechnik-Loop, und der Modernisierung des bisherigen Palettenfördersystems hat Kardex Mlog bei dem polnischen Pharma-Unternehmen Aflofarm Farmacja für 20.016 neue Stellplätze gesorgt.

Die drei neuen Regalgassen mit den 20.016 Palettenstellplätzen dienen der Aufnahme von Fertigwaren, während der schon bestehende Teil als Rohstofflager genutzt wird. Durch die Erweiterung spart Aflofarm ein externes Lager und viel Platz in einer Halle auf dem Betriebsgelände ein, in der künftig kommissioniert werden soll.
Viel Platz gespart
Das Herzstück der Investition in Pabianice südwestlich von Lodz bilden drei Regalbediengeräte vom Typ Kardex MSingleB-1300/36-ZT. Mit einer Höhe von 36 m stehen sie für eine extrem gute und nachhaltige Flächennutzung. Die Lastaufnahmemittel ermöglichen ein zweifachtiefes Ein- und Auslagern bei einer Traglast von bis zu 1.300 kg. Die Fahrbefehle generiert eine moderne Steuerung (SPS) vom Typ Siemens S7.
Alle Fotos: Kardex Mlog
Die automatische Fördertechnik mit 79 Antrieben wird für eine nahtlose Anbindung an das bestehende Lager sorgen. Für die Materialflusssteuerung (MFS) hat Kardex Mlog eine Schnittstelle zum bestehenden Materialfluss-Controller (MFC) programmiert. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage soll ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs bei Aflofarm erfolgen.
Kapazität verdoppelt
Insgesamt gelang eine Verdoppelung von Lagerkapazität und Leistung. Das im August 2024 begonnene Projekt wurde im Dezember 2025 abgeschlossen. Das Angebot von Kardex war im Vergleich zu allen eingereichten Vorschlägen für den Ausbau des Hochregallagers am besten bewertet worden, erklärt Jakub Mieżyński, der bei Aflofarm für das Projekt verantwortlich ist.

Ein weiterer wichtiger Vorteil sei gewesen, «dass das Projekt von polnischen Ingenieuren und Projektmanagern umgesetzt werden konnte, was eine effiziente Realisierung und eine durchgehende Kontrolle über den gesamten Projektverlauf ermöglichte». Bei derart komplexen Investitionen komme es vor allem auf eine klare und effiziente Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten an. Deshalb habe man gemeinsam mit Kardex vereinbart, als Projektsprache Polnisch zu verwenden. «Diese Lösung hat die Zusammenarbeit deutlich erleichtert und die Umsetzung des Projekts spürbar beschleunigt», so Jakub Mieżyński.

















