Für die Fördertechnik- und Intralogistik-Anbieter in Deutschland steht unter dem Jahresabschluss 2025 ein Minus von 7 Prozent im Produktionsvolumen. Damit fällt der Wert auf 25,8 Mrd. Euro, meldet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik. Für 2026 sei noch keine Trendwende in Sicht.

Eine schwache Nachfrage in Schlüsselbranchen und Investitionszurückhaltung bremsen die Fördertechnik- und Intralogistikhersteller aus. Produktionsvolumen und Exporte sanken in 2025. „Die Hersteller“, so Jan Drömer, Vorsitzender des VDMA-Fachverbands, „kämpfen vor allem mit der schwachen Industriekonjunktur, rückläufiger Nachfrage in wichtigen Schlüsselbranchen wie beispielsweise dem Automobilsektor, aber auch mit geopolitischen Unsicherheiten und veränderten Wettbewerbs-Bedingungen auf dem internationalen Parkett“.
Rückläufige Nachfrage
Die Nachfrage in einzelnen Produktbereichen sei teils deutlich zurückgegangen. Während das erste Halbjahr 2025 noch recht stabil im Vergleich zum Vorjahr verlief, sei die Produktion im zweiten Halbjahr zurückgegangen. „Etliche Investitionen wurden verschoben, der strukturelle Bedarf bleibt aber hoch".
J.Drömer
"Deshalb erwarten wir spätestens ab 2027 eine Erholung“, sagt Drömer, Vorsitzender des VDMA- Fachverbandes und CIO der Neura Mobile Robots GmbH. Da aufgrund der aktuellen Bedingungen kurzfristig kein Wachstum zu erwarten sei, geht der Fachverband für 2026 von einer gleichbleibenden Entwicklung und einem erneuten Produktionsvolumen in Höhe von 25,8 Mrd. Euro aus.
In schwerer See
VDMA-Präsident Bertram Kawlath in einem kürzlichen Interview mit der WELT am Sonntag über die "schwere See" in der sich der deutsche wie der europäische Maschinen- und Anlagenbau durch Erschwernisse wie die US-Zölle und eine zunehmend aggressive Industriepolitik Chinas befinden: „Man verschließt die Augen vor dem Wettbewerb und hofft, dass er verschwindet - aber er ist nicht weg.“

















