WWW.LOGISTICSINNOVATION.ORG
Das Online-Magazin für die Schweiz, die EU und den Rest der Welt
LogiMAT: Die KI-Welle rollt
01. Februar 2026
Nach der Messe ist vor der Messe: Nach der Logistics & Automation in Bern steht vom 24. bis 26. März wieder die LogiMAT in Stuttgart mit ihrer inzwischen immensen Grössenordnung vor der Tür. In allen Segmenten präsentieren die Aussteller Neuheiten mit integrierten KI-Anwendungen und KI-Methoden.
Anpacken und Zupacken in der Logistik
31. Januar 2026
Besondere Aufmerksamkeit wurde bei der diesjährigen Logistics & Automation in Bern den von GS1 organisierten LogisticsTalks zuteil. Von der jüngsten Auflage der Logistikmarktstudie bis hin zu geführten Touren über 2D-Codes und Ausbildungsfragen mit Swiss Logistics by ASFL SVBL-Chef Serge Frech reichte das Spektrum.
Messe auf progressivem Niveau
30. Januar 2026
Um rund 10 %, sagt Messeleiterin Kristina Nadjarian, könnten die Messen «Logistics & Automation» und die «Empack» 2027 noch wachsen. 179 Ausstellende und 3121 Fachbesucher wurden diesmal in Bern gezählt. Während die reine Anzahl der Teilnehmenden regional natürlich begrenzt ist, punktet Easyfairs mit Professionalität.
17 Nominierte im IFOY-Finale
29. Januar 2026
13 Produkte und Lösungen aus acht Nationen ziehen beim Intralogistik-Wettbewerb IFOY ins Finale 2026 ein. Vier Unternehmen werden sich als «Start-up of the Year» beim Test Camp Intralogistics in der Dortmunder Westfalenhalle dem Urteil der internationalen Jury und dem Audit der Experten stellen.
Die «Erste Geige» im Orchester
27. Januar 2026
In mehrfachem Sinne betrachtet Johannes Meißner, technischer Geschäftsführer des Automatisierungs-Anbieters Witron, die Funktion moderner Warenlager als «integralen Bestandteil» der Supply Chain des Kunden. Und zielt wie bei Jumbo in Nieuwegein zugleich auf harmonische Abläufe.
E-Projekte auf dem Prüfstand
26. Januar 2026
Neue Projekte entschlossener angehen – nicht zielführende schneller beenden. Auf diesen Nenner lassen sich die vorläufigen Zahlen für 2025 des Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen am Bodensee bringen. Im Zuge der Restrukturierung bei Elektro-Antrieben sollen mehrere Projekte vorzeitig beendet werden.
Robustes Messegeschehen
26. Januar 2026
Die Nürnberger Messe, eine der 15 grössten Plattformen der Welt und in der Logistik vor allem durch die «Fachpack», die im Turnus erst in 2027 wieder an der Reihe ist, eine bekannte Hausnummer, hat 2025 mit 350 Mio. Euro ein überraschendes Plus eingefahren. Ein gutes Zeichen für eine Trendwende in Krisenzeiten?
Reichhaltiger Fundus aus DLR-Leichtfahrzeug-Studie
25. Januar 2026
Einen überaus reichhaltigen Fundus an Einschätzungen und Erfahrungswerten hat das DLR-Cargobike- und Leichtfahrzeug-Projekt, dessen Ergebnisse – wie angekündigt - am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden, für den Einsatz von Lastenrädern und elektrischen Leichtfahrzeugen in der Citylogistik zutage gebracht.
«Logistics Talks» unter Experten
24. Januar 2026
Wertvolle Ergänzung zur «Logistics & Automation», die am 28. / 29. Januar wieder in Bern stattfindet, sind die «Logistics Talks», die am ersten Tag der Messe traditionell mit dem Gewinner des Swiss Logistics Award (in 2025 die Shiptec AG) starten, und sich mit zahlreichen Fachbeiträgen fortsetzen.
Wirtschaftsförderung für Intralogistik-Testcamp
22. Januar 2026
In der Westfalenhalle bildet das «Test Camp Intralogistics» den Rahmen für den IFOY-Award und den Materialfluss-Kongress 2026. Dazu gehören Staplertests, Exoskelette, Lagertechnik, Logistikroboter und Systeme auf dem Prüfstand. Und jetzt auch ein «Go-To Market-Programm» der Wirtschaftsförderung.
Sägen ohne Nerverei
WAGNER Schweiz AG
Sägen ohne Nerverei
03. März 2025
8000 t Material
Rohre, wohin das Auge blickt – mit Durchmessern von drei bis 660 mm und Wandstärken von 0,5 bis 100 mm aus Stahl und Edelstahl. Auf 30.000 Quadratmetern schneidet, kommissioniert und lagert Rohr-Mertl 8000 t Stahlrohre in insgesamt 5000 Qualitäten und Dimensionen. Ohne Kasto wäre das nicht zu machen.
Die Karl Mertl Handelsges.m.b.H. ist ein Spezialist für Stahlrohre aller Art und baut seit ihrer Gründung 1949 ihr Sortiment und ihren Service kontinuierlich aus. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 90 Mitarbeitende. Mit Sitz in Schwechat, südöstlich von Wien, beliefert Rohr-Mertl unterschiedliche Kunden in ganz Europa, dazu zählen Industriekonzerne ebenso wie Werkstätten.
Im historischen Gewöbekeller
1968 übernahm der Grosshändler das 90.000 Quadratmeter grosse Gelände des ehemaligen Brauhauses der Stadt Wien. «Im historischen Gewölbekeller befindet sich eines unserer Lager, und dort arbeitet auch einer unserer Bandsägeautomaten von Kasto», erzählt Geschäftsführerin Marie Gruscher-Mertl. Das Familienunternehmen wird bereits von der vierten Generation geführt, beide Töchter sind in der Geschäftsleitung aktiv, seit 2019 ist der Schwiegersohn Jürgen Spannraft Geschäftsführer.
Insgesamt hat Rohr-Mertl zehn Bandsägeautomaten und zwei Bügelsägen von Kasto im Einsatz – die älteste ist von 1970. «Wir nutzen die Bügelsäge EBS 400 U seit mehr als 50 Jahren, und sie läuft immer noch ganz wunderbar», freut sich Marie Gruscher.
Fotos: A1/Kasto/Mertl
Die Säge steht in der betriebseigenen Werkstatt und wird immer dann gebraucht, wenn die Mitarbeiter bei den Gebäuden oder Regalen Instandhaltungsarbeiten durchführen. «Natürlich war in dieser langen Zeit auch mal etwas kaputt, aber Kasto hat die Maschine schnell wieder flott gemacht», erklärt Marie Gruscher.
Christian Wunderlich ist Leiter des Lagers und weiss, dass er auf Kasto zählen kann. «Eine neue Maschine ist schnell gekauft, aber wenn Ersatzteile notwendig werden, trennt sich die Spreu vom Weizen. Hierbei haben wir mit Kasto ausgezeichnete Erfahrungen gesammelt.»
Seit 1970 erweiterte Rohr-Mertl seinen Maschinenpark immer wieder um neue Sägeautomaten von Kasto. So kamen 1994 die beiden vollhydraulischen Hochleistungs-Bandsägeautomaten in schwerer Bauart, Typ Kastohba AU, ins Unternehmen. Das horizontal parallel verfahrbare Sägeband eignet sich zum Trennen von Profilen, Rohren und Vollmaterial in allen Qualitäten. Selbst schwer zerspanbare Werkstoffe wie Hastelloy lassen sich noch heute zuverlässig und schnell sägen. «Die Anlage läuft nun seit 30 Jahren wie am Schnürchen», hebt Wunderlich hervor.
E.Spannraft-Gruscher, J.Spannraft, A.Gruscher, M.Gruscher, N.Craiu-Gruscher (v.l.).
Da das alte Überfahr-Lagersystem vom Typ SNLS 3000 S mit 1.012 Kassetten aus allen Nähten platzte, baute Rohr-Mertl 2012 eine neue Halle. Hier sorgt seither das Wabenlager Unicompact 2.0 mit 2633 Waben in Kombination mit vollautomatischen Bandsägen für mehr Kapazität und effiziente Prozesse.
Das Unicompact hat nur einen geringen Platzbedarf. Damit kann Rohr-Mertl viel Raum für Lagerzwecke nutzen. «Die neue Halle war für uns ein wichtiger Meilenstein», betont Marie Gruscher-Mertl. «Wir haben so nicht nur unseren Speicherplatz deutlich vergrössert, sondern auch die Sicherheit.» Die Ware kommt nun zur Person und nicht mehr umgekehrt. «Weniger manuelle Handhabung und Bewegung im Lager bedeuten reduzierte Unfallrisiken. Das ist uns sehr wichtig», unterstreicht die Geschäftsführerin.
Zur Bearbeitung des Langguts, meist in der Standardlänge von 7 m, setzt Rohr-Mertl an den Stationen des Unicompact unterschiedliche Bandsägen von Kasto ein: Kastotwin LE 4, Kasto ssb A 2 und Kastotec A 4. Die Kastotwin ist mit verschiedenen Sägebandtypen flexibel einsetzbar und eignet sich durch die bewährte Technik für vielseitige Anwendungen.
Der Firmensitz in Schwechat
Die Kasto ssb schneidet Stangen präzise und schnell – insbesondere in der Serienproduktion. Dank des vertikal laufenden Sägebands bringt die Maschine viel Leistung auf kleinem Raum. Die Kasto ssb A 2 besitzt eine stabile Zufuhrrollenbahn mit festen, aber einstellbaren Seiten. Dadurch eignet sich die Säge perfekt für den Bündel- und Massenschnitt.
Wenn neue Investitionen anstehen, nimmt Rohr-Mertl gern das Angebot von Kasto an, sich Anlagen bei Referenzkunden anzuschauen und mit den Anwendern direkt vor Ort über deren Erfahrungen zu sprechen. «Drei unserer Mitarbeiter sind absolute Experten, was unser Hochregallager und unsere Sägen betrifft. Über die Jahre haben sie viel Erfahrung gesammelt», sagt Marie Gruscher. Das sei auch bei Problemen sehr hilfreich. «Sie können sich mit den Servicetechnikern von Kasto auf Augenhöhe unterhalten», erklärt Christian Wunderlich. So lasse sich jedes Problem schnell lösen.
Wer ist online
Aktuell sind 3003 Gäste und ein Mitglied online