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Dematic enthüllt «Command Center»
31. März 2026
Dematic besteht darauf, mit der Einführung eines «Command Centers» Lagerintelligenz neu zu definieren. Anlässlich der LogiMAT wurde die erklärtermassen im Lagerbetrieb hersteller-unabhängige Analyselösung mit Echtzeit-Einblicken und KI-gestützten Entscheidungen für zentralisierte Lagersteuerung enthüllt.

Statt starrer Fördertechnik
30. März 2026
Starr installierte Fördertechnik-Anlagen und Loops - oder eine Flotte intelligent gesteuerter mobiler Roboter, die Ladungsträger bis zu 50 kg in einem Materialfluss bewegen, der sich je nach Anforderung skalieren oder umdirigieren lässt? Die FastBots von SSI Schäfer passen sich flexibel den jeweiligen Bedingungen an.

Volle Ladung in zwei Stunden
30. März 2026
Die pünktlich zur LogiMAT präsentierten Lithium-Ionen-Akkus der «Clark Fusion»-Reihe sind nahtlos in alle E-Stapler des Herstellers integrierbar – von den kompakten 48-V-Drei- und Vierradstaplern der S-Series Electric (STE16-20, SE16-20) bis hin zu den grösseren 80-V-Geräten.

Auch für den Güterverkehr ein Gewinn
30. März 2026
Was hat der Bau einer Durchmesserlinie für die S-Bahn in Basel mit dem Güterverkehr zu tun? Ganz einfach, sagt Nationalrätin Florence Brenzikofer in einem «Basel vernetzt»-Interview der HKBB: für den Fern- und Güterverkehr entstehen oberirdisch mehr Kapazitäten, wenn die S-Bahn unterirdisch verkehrt.

Neue Assistenz-Funktionen
30. März 2026
Bevor der WJ 50, der neue Elektro-Hubwagen von Crown, mit zahlreicher Konkurrenz anderer Flurförderfahrzeug-Anbieter beim Internationalen Forklift oft the Year (IFOY) in die Endrunde geht, konnte er anlässlich der diesjährigen LogiMAT in Stuttgart nochmal in Augenschein genommen werden.

Warum die Kühllogistik cool bleibt
28. März 2026
Die temperaturgeführte Logistik hält unsere Gesellschaft am Laufen – oft unsichtbar, aber systemrelevant. Ob Lebensmittel oder lebenswichtige Medikamente: Ohne sie steht alles still. SVTL-Präsident Maroco Manzetti und Geschäftsführer Christian Pauli in einer Sonderbeilage des «Tagi» über Chancen, Risiken und die Zukunft der Branche.

Antizyklisch zum Erfolg verdammt
27. März 2026
«Angesichts der Weltlage war eigentlich nicht zu erwarten, dass wir die LogiMAT 2026 in allen Bereichen mit neuen Bestmarken beenden würden», resümiert LogiMAT-Messechef Michael Ruchty. «Aber im Markt hat sich offenbar das Bewusstsein durchgesetzt, dass man in Krisenzeiten antizyklisch agieren muss».

Mit dem AXL 15 iGo hart am Ball
27. März 2026
Staplerhersteller Still bleibt weiterhin hart am Ball, wenn es um konkrete Anwendungen bei innerbetrieblichen Transporten geht. Bislang gab es vor allem noch einen «blinden Fleck» sagt Still-Verkaufs-Chef Florian Heydenreich: Bei der Automatisierung des Be- und Entlade-Vorgangs an der Rampe. Der wird jetzt mit dem neuen AXL 15 iGo behoben.

Hochperformant mit 90-Volt-Batterie
25. März 2026
Der neue Toyota Traigo80 für Schwerlast-Anwendungen im Innen- und Ausseneinsatz, der auf der LogiMAT Premiere feiert, ist in fünf Varianten mit 80-Volt-Batterie - oder im High-Performance Paket auch mit 90-Volt-Batterie erhältlich. Die Tragfähigkeiten reichen von 3,5 bis 5,0 Tonnen.

Humanoide hinken hinterher
25. März 2026
Transport und Logistik werden in kommenden Jahren noch vor Reinigungs- (13%), Krankenhaus- (21%) und Landwirtschafts-Robotern (10%) mit einem Anteil von 52 % am meisten von Automatisierung und Robotisierung profitieren. Humanoide hinken buchstäblich noch ein wenig hinterher, holen aber auf.
Antizyklisch zum Erfolg verdammt
WAGNER Schweiz AG
Antizyklisch zum Erfolg verdammt
27. März 2026
«Angesichts der Weltlage war eigentlich nicht zu erwarten, dass wir die LogiMAT 2026 in allen Bereichen mit neuen Bestmarken beenden würden», resümiert LogiMAT-Messechef Michael Ruchty. «Aber im Markt hat sich offenbar das Bewusstsein durchgesetzt, dass man in Krisenzeiten antizyklisch agieren muss».

Und so schloss die Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, der wichtigste Branchen-Event des Jahres, nach drei Messetagen mit neuen Allzeitrekorden bei allen messerelevanten Schlüsselzahlen, mit Spitzenwerten bei Ausstellerzahlen, Nettoausstellungsfläche, Internationalisierungsgrad und Fachbesuchern, wieder erfolgreich ihre Tore. Marktforscher aus Basel bestätigen die erzielten Werte.
Unabhängig bestätigt
Aussteller wie Gilgen Logistics, in Halle 1 in Pole Position fest verankert, Fördertechnik-Spezialist Ferag und Stöcklin zeigten sich gut positioniert. Auch Kardex, Kemaro, Sevensense by ABB, BlueBotics, Brabender, BVS Verpackungssysteme, Maxon und Fehr Lagertechnik – insgesamt 23 Anbieter aus der Schweiz - scheuten den Weg nach Stuttgart nicht.
Fotos (5): klk.
Zum Motto der passionierten Logistik und zur Rekordzahl von 1671 Ausstellern aus 46 Ländern sowie den komplett ausgebuchten zehn Messehallen auf dem Stuttgarter Messegelände als Präsentationsplattform passte auch eine Unmenge an aktuellen Neuentwicklungen. Als Erstaussteller waren 296 Unternehmen dabei. Schon im Vorfeld der Messe hatten die Aussteller mehr als 120 Welt- und Europa-Premieren auf den 68.969 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche gemeldet. Der Auslandsanteil lag in diesem Jahr bei 37 Prozent (Vorjahr: 35,9 %) – davon jedes fünfte Unternehmen mit Sitz in Übersee und Asien.
69 856 Fachbesucher
Insgesamt besuchten an den drei Messetagen 69.856 Fachbesucher (+4.137 im Vergleich zum Vorjahr) die LogiMAT 2026. Das überstieg noch einmal die bisherige Bestmarke von 67.420 Fachbesuchern in 2024. Die führenden Produktgruppen kamen in diesem Jahr aus den Branchensegmenten Förder- und Lagertechnik (38,2 %), Software für Simulation, Lagersysteme und Bestandsmanagement (37,1 %) sowie Flurförderzeuge und Zubehör (34,8 %).

Unter den möglichen Mehrfachnennungen gaben zudem 30,2 Prozent der Aussteller an, Exponate im Bereich Informations- und Kommunikations-Technik präsentiert zu haben, 28,2 Prozent der Aussteller zeigten auch fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) und autonome mobile Roboter (AMR).
Zahlreiche Vetragsabschlüsse
Den Auswertungen des Baseler Marktforschungsinstituts Wissler & Partner zufolge war mehr als die Hälfte der Fachbesucher (56 %) als Entscheider vor Ort – 35,9 Prozent des Fachpublikums kam mit konkreten Investitionsvorhaben nach Stuttgart. Insgesamt gaben 25,3 Prozent der Besucher an, auf der Messe einen Zuschlag erteilt zu haben oder Aufträge unmittelbar nach der Messe zu vergeben.
Abstecher zur Konkurrenz
Folglich meldeten zahlreiche Aussteller Vertragsabschlüsse vor Ort. So etwa der norwegische Sensorhersteller Sonair AS, einer der diesjährigen Preisträger des «Besten Produkts» mit einem Abschluss über den ersten Einsatz seines neuartigen ADAR-Sensors (Acoustic Detection and Ranging) in einem autonomen Roboter. Wiferion meldete einen Abschluss mit Seer Robotics aus China über induktive Ladetechnik für Roboter.
Neue Partnerschaften
Die Brabender Group und der Softwareanbieter PTV Logistics unterzeichneten einen Partnerschaftsvertrag. Der niederländische Systemintegrator Syncore und das Stuttgarter KI-Robotik-Unternehmen Sereact einigten sich auf den Rollout von 100 KI-gesteuerten Robotersystemen.

«Die LogiMAT ist nicht allein Schaufenster für Innovationen und State-of-the-Art-Lösungen, sondern auch Arbeitsmesse mit erfolgreichen Geschäftsabschlüssen und Anbahnung strategischer Allianzen», freut sich Messeleiter Ruchty. Als richtungsweisender Trendsetter erwies sich die LogiMAT in diesem Jahr mit der frühzeitigen Integration des Themas «Humanoide Robotik». Mehrere Aussteller präsentierten erste Entwicklungen nicht nur als Eyecatcher, sondern in intralogistischer Umgebung. Darüber hinaus stellte das Fraunhofer IML auf der LogiMAT eine aktuelle Studie zur humanoiden Robotik vor.
Gezielte Formate
Mit drei gezielt ausgewiesenen Formaten habe der Messeveranstalter zudem erfolgreich Impulse gegen den Fachkräftemangel gesetzt. Mit dem Format Young Innovators, Vorstellung und Pitch derFinalisten eines Start-up-Wettbewerbs sowie dem LogiMAT-CareerDay am dritten Messetag fokussierte die Messe aufstrebende Start-ups, Innovatoren und Fachkräfte in der Intralogistik.
Tonnenweise Ladehilfe
Flankierend zum erfolgreichen Karrieretag, der das Image der Intralogistik heben und junge Talente sowie Berufsumsteiger für sie begeistern soll, wurde eine von der LogiMAT und der Initiative «Die Wirtschaftsmacher» initiierte Studie «Arbeitswelt (Intra)Logistik» veröffentlicht. Ihre Ergebnisse zeigen auf, wie «Intralogistik made in Germany» zum Erfolgs- und Exportschlager werden könnte - wenn sie es nicht schon ist.

















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