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Aus einfachen Verhältnissen

15. Mai 2025

Spuhler USA tecTalk1 spuhler 310P.Spuhler

 

Peter Spuhler (Stadlerrail) steht als erfolgreicher Tech-Industrie-Unternehmer im Rampenlicht der Schweizer Öffentlichkeit.   Dass er bereits in den USA produziert, kommt ihm heute zugute. Dennoch kritisiert er Donald Trump im «TecTalk» von Swissmem mit Michael Perricone.

 

800 Mitarbeitende in den USA, das Aluminium für die Wagenkästen aus dem Wallis. Laut Forbes ist der Schweizer Industrielle heute 4 Mrd. Franken «schwer», die er unter anderem in den Bahnhersteller Stadler investiert. Spuhler übernahm Stadler 1989 mit 18 Mitarbeitenden. Heute hat die Firma 15 000 Angestellte weltweit. Wie das zu schaffen war, erklärt Spuhler in einem Interview mit dem Ex-«10vor10»-Chef.

 

Metro in Chicago: Foto: Stadler

 

Perricone: Was war Ihr Plan, als Sie angefangen haben?

Spuhler: Ich komme aus einfachen Verhältnissen. Ich hatte keine Eltern, die mir eine Firma kaufen konnten. Dann hatte ich das grosse Glück, dass mir die Thurgauer Kantonalbank ein Darlehen von ca. 5 Mio. gegeben hat, ungedeckt.

Perricone: Die fanden einfach, Peter Spuhler ist ein netter?

Spuhler: Das müssen Sie die Bank fragen! Das war der Start. Der Plan war, die Zinsen und die Amortisation hereinzuholen. Unsere grossen damaligen Mitbewerber wie Schindler, die SIG oder ABB sind aus dem Bereich Schienenfahrzeugbau ausgestiegen in den schwierigen 1990er Jahren.

 

 

stadler taiwan1 310«Commuter» in Taiwan. Foto: Stadler

 

Das kam uns zugute. Und wir hatten das Glück, dass wir sehr gute Ingenieure gefunden haben, eben ein Team – das ist ganz wichtig!

 

Perricone: 2016 hat Stadler einen Standort aufgemacht in Salt Lake City, USA. Heute zahlt sich das aus, nehme ich an.

Spuhler: Die ersten Aufträge aus den USA konnten wir aus der Schweiz heraus bedienen.Später kam die TaxRail, und dann ging’s los: Wir mussten in den USA herstellen. Zuerst haben wir Hallen in Utah gemietet, dann aber beschlossen, ein Werk aufzubauen. Und das ist eigentlich ein riesiger Erfolg geworden, das läuft sehr gut.

 

Spuhler USA tecTalk1 perricone 310M.Perricone. Studiofoto: TecTalk/Swissmem

 

Perricone: Ein grosser Vorteil in der heutigen Situation.

Spuhler: Ja, das kann man sagen. Lucky Punch.

(…)

Das ganze Interview im TecTalk-Format als Podcast

 

Bei Swissmem in voller Länge

 








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