Verpassen Sie keine Meldung

Zum Hauptinhalt springen

WWW.LOGISTICSINNOVATION.ORG

Das Online-Magazin für die Schweiz, die EU und den Rest der Welt



Unterflur und überirdisch

12. August 2025

 Klingt ein wenig wie in der Miniatur Wunderwelt, der «größten Modelleisenbahn der Welt» in der Speicherstadt Hamburg. «Alles wird flexibel, dynamisch und anpassungsfähig», verspricht Lars Bergmann mit seiner «Fluid Factory», die mit Unterflur-Magnettechnik arbeitet.

benjamin warehouse2 310

Lars Bergmann ist Gründer, CEO und verantwortlicher Geschäftsführer, garantiert Entwicklung und Implementierung von Softwarelösungen, Unternehmensführung und strategische Weiterentwicklung. Nicht zu vergessen, dass er sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Auszeichnung und Note 1,0 bei der Diplomarbeit abgeschlossen hat. Gemeinsam mit Asset Manager und Banker Thomas Immler, Mücahid Erbek aus Hamburg und Unternehmensberater Robert Schittler tritt er an. «Unsere Patente wollte China an sich reissen», so Schittler. «Der Prozess hat zehn Jahre gedauert, und wir sind nun endlich handlungsfähig». Die Gründer halten sich für nicht mehr und nicht weniger als «die Zukunft der Warehousing- & Logistik-Branche», was auch ein Fraunhofer Institut bescheinige. Die patentierte «Fluid Logistics»-Technologie ersetze herkömmliche Förderbänder, Gabelstapler und batteriebetriebene Roboter durch magnetisch gesteuerte, autonome Transportplattformen.

Wandernde Magnetfelder

Jetzt tritt Bergmann, der schon mehrere Patente von ansteuerbaren Wandlerelementen auf kombinierbaren Flächen, Systemen zur Darstellung von virtuellen Szenarien bis hin zum «Vertical Farming» auf dem «Kerbholz» hat, mit seiner Technologie unterhalb des Bodens der Lagerhalle wandernder Magnetfelder für die «Factory of the future», der «Fabrik der Zukunft» auf den Plan.

«Unser System passt sich blitzschnell an und ist wartungsfrei», sagt er, «ideal für Industrie, Logistik und Verteidigung». Der Energieverbrauch sei mit nur 120 Watt pro Fahrzeug minimal, verglichen mit herkömmlichen Technologien wie E-Hubwagen. Maschinen, Werkzeuge und Fahrzeuge könnten sich in Echtzeit bewegen und jederzeit ihre Position anpassen. Dank des Verzichts auf mechanische Antriebe und Batterien sei das System nahezu wartungsfrei: Keine mechanischen Teile, keine Batterien – maximale Zuverlässigkeit.

benjamin warehouse1 310


Am Frankfurter Flughafen wurde schon mal eine Gepäckförderanlage simuliert, bei Daimler eine Form der Produktionslogistik. An Förderungen kamen vom Land Hessen 700.000 Euro, vom Land Sachsen-Anhalt schon mal 1,7 Mio. Euro. «Stellen Sie sich eine Welt vor», sagt Bergmann, «in der nichts mehr starr oder fest verankert ist. Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge und sogar komplette Produktionslinien passen sich blitzschnell an neue Bedingungen an».

«Wir beenden die Gegenwart»

«Wir beenden die Gegenwart», heisst es selbstbewusst. «In der Zukunft gibt es keine Gabelstapler, keine Roboter, keine Akkus und keine Mechanik mehr». Das wird spannend.

https://benjaminwarehouse.com/








WAGNER Schweiz AG




Wer ist online

Aktuell sind 2665 Gäste und keine Mitglieder online