Der Logistikcluster Basel der Handelskammer beider Basel (HKBB) hat mit den Kantonen Basel-Stadt und Basel Landschaft, Branchenverbänden und Infrastruktur-Betreibern einen Leitfaden für nachhaltige Logistik am Rheinknie herausgegeben. Supply Chain-Experte Daniel Bubendorf erklärt, warum es einen solchen braucht.
Abb.: HKBB
Der unabhängige Experte Daniel E. Bubendorf erläutert im Interview, worauf es ankommt: belastbare CO2-Daten statt Floskeln, schnelle Hebel im Betrieb – und wie Logistiker vom reinen Dienstleister zum strategischen Partner ihrer Kunden werden.
Ein entscheidender Faktor
Warum Nachhaltigkeit in der Logistik heute ein entscheidender Geschäftsfaktor – und nicht «nur» ethisch relevant ist, begründet er unter anderem damit, dass sich der Markt verändert habe. «Verlader stehen unter Druck, ihre Lieferketten messbar klimafreundlicher zu gestalten».
D.Bubendorf. Foto: klk.
Wer als Logistikdienstleister dazu substanziell beitrage, werde zum bevorzugten Partner: «Man erhöht die Resilienz, sichert sich den Zugang zu Ausschreibungen und zu Finanzierungen – und signalisiert Verlässlichkeit in einem anspruchsvollen Umfeld».
Verlässlichkeit signalisieren
Nachhaltigkeit sorge dabei nicht nur für kurzfristige Effizienz, sondern stärke vor allem die Resilienz von Lieferketten und werde zum strategischen Erfolgsfaktor.
Wie daraus ein Wettbewerbsvorteil werde? Bubendorf: «Ausschreibungen enthalten immer häufiger klare Nachhaltigkeitskriterien. Wer CO2-Transparenz, Ressourceneffizienz und soziale Standards nachweisbar liefern kann, verbessert seine Chancen erheblich».
Umschlagsknoten am Rheinknie. Foto: HKBB
Entscheidend sei die Glaubwürdigkeit: «Belastbare Daten sind besser als Marketingfloskeln. Und es braucht Lösungen, die auf Kundenseite wirklich Emissionen und Kosten senken».
Das ausführliche Interview als pdf und zum Download.

















