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Kion und Siemens gemeinsam im Parallel-Universum
16. April 2026
Kion will als erstes Unternehmen in Europa die neue Simulations-Software «Digital Twin Composer» von Siemens nutzen, und sucht damit auch ein Stück Unabhängigkeit vom US-Markt, auf dem bislang NVIDIA die vorherrschende Lösung darstellt, um in intelligenten Lagern die digitale und reale Welt zu verschmelzen.

Das «Ei» des Kolumbus
16. April 2026
Jetzt also auch bei Linde MH eine erweiterte Baureihe mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie: Der grosse Vorteil ist das laut Hersteller um bis zu 35 Prozent über dem Branchen-Durchschnitt ausgeweitete Platzangebot in der Fahrerkabine, und dass der Fussraum mit dem Wegfall des traditionellen Batterieraums deutlich gewachsen ist.

«Best of Intralogistics» im Test Camp
16. April 2026
Im Rahmen des Test Camp Intralogistics und des International Intralogistics and Forklift of the Year (IFOY)-Award wurden in Dortmund die vorläufigen Zertifikate 2026 durch Jan Drömer, den Vorsitzenden der VDMA-Sektion Fördertechnik und Intralogistik an die 17 Nominierten überreicht, die jetzt in die Endrunde gehen.

SVTL tagt vor historischer Kulisse
16. April 2026
Die Generalversammlung des Schweizerischen Verbands für Temperaturgeführte Logistik befasst sich am 8.Mai auf Schloss Lenzburg neben den üblichen Traktanden mit Personal-Management, zeitgemässer Werbung um Fachkräfte auf Social Media und der Frage, ob humanoide Roboter irgendwann hilfreich sein werden.

MAGA in der Einflugschneise
15. April 2026
Deutsche Technik steht immer noch hoch im Kurs, wenn es um zügigen Materialumschlag, die Eliminierung von Schwachstellen und Servicequalität geht. Nach erfolgreichen Projekten in Oklahoma und Texas, setzte der Stahlhändler «Steel and Pipe Supply» (SPS) in Kansas City erneut auf Sägen und Lagern mit Kasto.

Lagerausstattung mieten statt kaufen
15. April 2026
Bito geht mit einer wirtschaftlichen Alternative für Unternehmen in die Offensive, die ihren Lager- und Produktionsbereich neu ausstatten, erweitern oder temporär ergänzen wollen, ihr Kapital aber nicht langfristig binden möchten: Mieten statt kaufen, lautet die Devise. Die Vorteile - zumal in «dynamischen Zeiten» - leuchten ein.

«Kanpai» mit Sake auf die Pharma-Chain
15. April 2026
Eine erweiterte globale Plattform für das Gesundheitswesen präsentiert der Logistik-Dienstleister Yusen an der LogiPharma in Wien, an der sich dieser Tage Unternehmen wie Novartis, Bayer, Takeda und der Klinikversorger UCB beteiligen. Es geht um die professionelle Bereitstellung spezialisierter Gesundheitslösungen.

Stromlinienförmige Logistik
15. April 2026
Die eigene Schienenverbindung der Coop für die Stadtlogistik in Zürich, stromlinienförmige Logistikfahrzeuge und die Auslagerung der gesamten OP-Logistik in einer Kooperation zwischen der Klinik Seeschau und der Schweizerischen Post sind die Projekte, die für den diesjährigen Swiss Logistics Award von GS1 in den Endspurt gehen.

Vakuum-Technik macht mobil
14. April 2026
Druckluft ist bislang eher für feste Installationen gedacht. Auch Vakuum-Greifer von Schmalz arbeiten vorwiegend mit Leitungen, die oft quer durch Hallen und Anlagen geführt werden müssen. Doch die mobile Robotik benötigt zunehmend flexible Lösungen. Ein Bedarf, dem Schmalz nun verstärkt nachkommen will.

Ausflug in die Antriebstechnik
13. April 2026
Die Spezialisten für Software zur Steuerung intralogistischer Prozesse von Safelog haben an der LogiMAT eine Kooperation mit den Antriebs-Experten von SEW Eurodrive geschlossen, um gemeinsam eine leistungsstarke Software zur Steuerung mobiler und stationärer Prozesse in der Intralogistik zu entwickeln.
Einen Gang höher schalten
WAGNER Schweiz AG
Einen Gang höher schalten
12. April 2021
Foto: Agilica
In der Tierwelt ist ein «Hybrid» so etwas wie eine Mischung aus Zebra und Pferd. In der Messewelt bedeutet es, dass Branchen-Plattformen wie die Industriemesse in Hannover, die heute startete, künftig zur gleichen Zeit digital, wie auch real stattfinden werden. Die Pandemie zwingt zur kombinierten Mischform.
Die Schweiz ist digital unter anderem mit Maxon, Güdel, Bluhm, Stäubli´s Tec-System Robotics und dem Swiss Pavillon per «digitalswitzerland», mit T-LINK, Swissmem, Industrie 2025, SBFI und Innosuisse, mehr als 20 Unternehmen, Instituten und Organisationen vertreten. Von Dienstag, 13. April, bis Donnerstag, 15. April, gibt es sieben virtuelle Auftritte um die Schwerpunkte Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz / Maschinelles Lernen, Robotik und Innovation.
Zum Auftakt der Hannovermesse, die «ganz nebenbei» auch mit einigen Hundert Innovationen aus der Transportbranche, ihrem zunehmend von IT gesteuertem Umfeld, Robotik und Automatisierung aufwartet, ringt auch ein Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), um die richtigen Worte.
Gar nicht so einfach, «Predicitve Maintenance» aus der Techniksprache für´s breite Publikum einigermassen verständlich zu übersetzen. «Jetzt erzählen sich die Maschinen schon gegenseitig, wie es ihnen geht» erklärt er die inzwischen auch per KI weit verbreitete «vorausschauende Instandhaltung» von Maschinen und Anlagen. Klar: Ähnlich wie bei den Mitarbeitenden geht es um «Ermüdungs-Erscheinungen», die jeweilige «Tagesverfassung», die «Performance».
Fotos: Hannover Messe
Der Transformationsdruck und die Notwendigkeit, die Industrie zu digitalisieren, sei «auch vor Corona schon gross» gewesen. Russwurm: «Jetzt ist es höchste Zeit einen Gang höher zu schalten». Dem kann sich auch ein Grünen-OB wie Belit Onay, seit 2019 Stadtoberhaupt im Messezentrum an der Leine und somit – wie er sagt – Mitveranstalter und Gastgeber der Industriemesse, nicht entziehen. Darauf, wie sich ökologische Orientierung und effiziente Produktion kombinieren, ist nicht nur er «sehr neugierig».
Dasselbe gilt für das Verhältnis zwischen virtueller und realer Veranstaltung. Gunther Kegel, Chef des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) jedenfalls ist überzeugt: «Die Zukunft der Messe ist hybrid». Karl Haeusgen, Präsident des Verbands der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), macht «ein bisschen Wehmut» geltend, «wenn man hier so ganz ohne Fahrzeugstau» in die Messe reinkomme. «In ein oder zwei Jahren werden wir sehen, wie die Mischung sein wird – mehr digital oder wieder stärker physisch präsent».

Dann darf Indonesiens Präsident Yoko Widodo ans Mikro – das bei ihm per Direktübertragung in Jakarta, Hauptstadt des 270 Mio. Einwohner und 17508 Inseln zählenden Inselstaates steht. Eine bislang oft unterschätzte Wirtschaftsgrösse. In Indonesien, bestätigt Deutschlands Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, sei trotz Pandemie die Produktivität nur um 2,2 Prozent zurückgegangen. Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel spart sich die Anrede in Form der «Excellence», weicht auf den «lieben Präsidenten» aus, und geht auch auf gegenwärtige Naturkatastrophen ein. Gemeinsam mit dem viertbevölkerungsreichsten Staat der Welt, sagt sie, habe man eine Chance, auf dem Weltmarkt Monopolmächten und marktbeherrschenden Positionen entgegenzuwirken, beispielsweise auf dem Gebiet der Mikroelektronik.
Zurück zum Schweizer Auftritt: Der hat vom unbemannten Helikopter über den Einsatz der neuesten Modelle künstlicher Intelligenz bis hin zum Tubenmaschinenproduzenten einiges zu bieten. Zudem beteiligen sich 25 weitere Schweizer Einzelaussteller ausserhalb des Swiss Pavillon.
Eines der Highlights: Bertrand Piccard berichtet am Dienstag, 13. April, ab 13 Uhr über «Resilienz» und Umweltfragen in Zeiten, die nach Corona bevorstehen werden.
www.hannovermesse.de

















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