Es gibt sie noch: Schneemassen, die andernorts bereits über Jahre hinweg schmerzlich vermisst wurden. Strassen- und Passsperren führten dazu, dass es bei der Post im Engadin zu Verspätungen kommt. Puschlav und Bergell waren seit Samstag nur über Italien erreichbar, der Ofenpass geschlossen.

Zustellfahrzeuge, die aus dem Schnee ausgegraben werden müssen und die Schneeschaufel gehören in diesen Tagen wieder zur Standard-Ausrüstung des Pöstlers. Ausserordentliche Schneefälle sorgten in den zurückliegenden Tage im Engadin für prekäre Strassenverhältnisse und Zugausfälle und Verspätungen auf der Bahnstrecke. Dies führte auch zu Verspätungen bei der Anlieferung von Paketen und Briefen. Pöstlerinnen und Pöstler geben ihr Bestes.

Fotos: Silvana Grellmann

Da das Puschlav und das Bergell seit Samstag nur über Italien erreichbar waren und der Ofenpass geschlossen wurde, konnten Pakete und Briefe teilweise seit Samstag nicht mehr zugestellt werden. Am Montag sind das Puschlav und das Bergell seit 10 Uhr wieder erreichbar, der Ofenpass wird voraussichtlich ab 14.30 Uhr wieder frei. Denoth Fadri, Leiter der Briefzustellregion Engadin: «Solche Scheemassen sind sogar im Engadin aussergewöhnlich».

 

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