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Nachdem am Sonntag kurz vor Start der Corona-Schutzimpfungen in Deutschland beim Auslesen der Temperaturlogger, die den Kühlboxen beigelegt waren, Zweifel aufkamen, dass beim Transport die Kühlkette eingehalten worden war, wurde in den betreffenden sieben Landkreisen der Beginn der Kampagne um einen Tag verlegt. In der Schweiz wurden bereits fünf Tage zuvor die ersten Vakzine verabreicht.

Bei der Auslieferung der ersten Charge des Impfstoffes für die Impfzentren Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Hof, Bayreuth und Wunsiedel kam es zu Problemen bei der Nachvollziehbarkeit der Kühlkette. Deshalb wurde in den Impfzentren in Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof und Wunsiedel am Wochenende noch nicht geimpft.

Die Landräte der betreffenden Kreise Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof und Wunsiedel beschlossen in einer Telefonkonferenz das weitere Vorgehen und zeigten sich einheitlich der Auffassung, dass die Sicherheit für die Patienten oberste Priorität habe. «Sollte es nur den geringsten Anhaltspunkt geben, dass der Impfstoff nicht zu 100 % den Qualitätskriterien entsprechen, wird diese Charge auch nicht verimpft. Die Bevölkerung vertraut darauf, dass sie einwandfreien Impfstoff gegen das Corona-Virus erhält und deswegen kann es keine andere Lösung geben», fasst Landrat Christian Meissner, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages zusammen.

«Wir müssen einen hohen Qualitätsanspruch gerade und insbesondere beim Impfstoff zu 100% erfüllen. Es geht bei der Impfung gegen das Corona-Virus nicht darum, wer am schnellsten, die meisten Impfdosen verimpft. Sicherheit und gewissenhafte Arbeit zum Wohle der Bevölkerung hat hier allerhöchste Priorität!», erläutert Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof, das gemeinsame Vorgehen.

«Trotzdem waren wir am Sonntag nicht untätig. Unsere Mobilen Impfteams sind bereits in den Alten- und Pflegeeinrichtungen. Die Impfaufklärung und auch die Überprüfung der Unterlagen werden heute erledigt. Sobald eine neue Charge an Impfstoff vor Ort ist, wird umgehend geimpft. Das geht dann auch in den Alten- und Pflegeheimen sehr schnell, weil die Vorarbeiten geleistet sind». Auch die Ärzte im Impfzentrum Lichtenfels hatten sich klar dagegen ausgesprochen, den fraglichen angelieferten Impfstoff zu verimpfen.», berichtet Landrat Christian Meissner aus Lichtenfels.

 

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