Der erste Jet mit Impfstoffen landete bereits am vergangenen Mittwoch in Tel Aviv. Premierminister Benjamin Netanyahu nahm sie persönlich in Empfang. Insgesamt hat sich DHL mit seinem Logistiknetzwerk und 9000 Spezialisten auf die global stattfindenden Transporte vorbereitet.

Zusätzlich zu den ersten Flügen nach Israel plant DHL im Dezember und darüber hinaus weitere Flüge mit Impfstoffen von seinen weltweit operierenden Drehkreuzen. Das DHL-Netzwerk für die Healthcare-Branche und seine mehr als 150 Kunden aus der pharmazeutischen Industrie umfasst 20 Depots für klinische Studien, 100 zertifizierte Stationen, 160 GDP-zertifizierte Lager, 15 GMP-zertifizierte Standorte und 135 medizinische Express-Standorte.

 

«Mit der Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs sehen wir jetzt einen Silberstreif am Horizont und wir sind stolz, als globaler Logistikanbieter ein Stück weit aktiv dazu beitragen zu können, den Menschen wieder Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität zu geben», sagt Thomas Mack, Head of Global Airfreight bei DHL Global Forwarding.


Die weltweiten Logistikanbieter stehen insgesamt vor der Herausforderung, schnell medizinische Lieferketten aufzubauen, um ein nie zuvor gesehenes Volumen von mehr als zehn Milliarden Impfdosen weltweit auszuliefern, wobei auch die rund drei Milliarden Menschen erreicht werden müssen, die in Regionen mit einer weniger gut entwickelten Logistikinfrastruktur leben.

Fotos: DHL Express

Um in den nächsten zwei Jahren eine weltweite Versorgung mit COVID-19-Vakzinen sicherzustellen, werden rund 200.000 Palettenlieferungen, 15 Millionen Lieferungen in Kühlboxen sowie 15.000 Flüge in den unterschiedlichen Lieferketten erforderlich sein.

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