Stadler Winterthur ist das Drehgestell-Kompetenzzentrum für die Normalspur-Züge der Typen Flirt, Kiss, Smile in der Stadler-Gruppe und liefert fertige Drehgestelle, sowie Drehgestell-Rahmen und Komponenten an die Endwerke in Europa und Amerika. Bauberger half beim «update» und Einrichten von zwei neuen Maschinen-Giganten.

Bereits 2010 realisierte Bauberger den Umzug aus den Gebäuden der ehemaligen Schweizer Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) an den damals neu erstellten Standort im Industriequartier von Oberwinterthur. Jetzt wurde eine neue Portalfräse von Unisign mit der unglaublichen Maschinenbettlänge von rund zwanzig Meter eingebracht.

Bilder: Lukas Pitsch / Bauberger

Durch das enorme Wachstum, welches Stadler in den letzten Jahren erfuhr, war die Zeit reif für eine Kapazitätserweiterung. Während die Maschinen-Betten beider Maschinen zerlegt angeliefert und durch Monteure von Unisign montiert wurden, erforderte die Einbringung und Montage des Portals durch das hohe Eigengewicht von 31 Tonnen und die räumlichen engen Gegebenheiten ausserordentliche Massnahmen. Bereits für das Abladen des Portals musste auf den Dienst von Hubsäulen zurückgegriffen werden. Mittels dieser wurde das Portal vom Schwerlast-LKW aus Holland abgeladen und auf das hydraulische Fahrwerk gesetzt, mit dem das Portal bis vor das Maschinenbett verschoben werden konnte.

Die Montage des Portals und die «Heirat» mit dem Maschinenbett konnte über die Hubsäulen einwandfrei bewerkstelligt werden. Die Hubsäulen eignen sich besonders für diese Arten von Arbeiten, da sie optimal auf die Raumverhältnisse angepasst und schwere Lasten bis 360 Tonnen horizontal wie auch vertikal über mehrere Stockwerke millimetergenau platzieren können.

Hier das Video von Lukas Pitsch (m.frdl.Gen.)

www.bauberger.ch