Foto: Still AG

Die Umwelt-Monitoring-Initiative «Carbon Disclosure Project», der über 600 Unternehmen, Städte und Regionen angehören, hat die Gruppe mit einem «A-Rating» ausgezeichnet. Die freiwilligen Angaben über CO2-Emissionen und Wasserverbrauch sind kein Ratespiel. Sie machen sich an konkreten Zahlen fest.

Demnach verbraucht die Kion mit ihren 8,8 Mrd. Euro Umsatz, 237 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung sowie 2912 (!) Patenten rund 800000 MWh an Energie, die nach Berechnungen der Unternehmensleitung, die schnörkellos im alljährlichen Umweltbericht publiziert werden, 2019 mit 247184 Tonnen an CO2-Emissionen einhergingen. Dabei wurden 541000 Kubikmeter Wasser verbraucht – was etwa einem Tausendstel des Murtensees entspräche. Von 370 Standorten weltweit sind 83 Prozent nach ISO 14001 umweltzertifiziert.

2019 hatte die Intralogistikgruppe, unter deren Dach unter anderem Linde MH, Still, Baoli, OM rangieren, 19 Initiativen mit einem Gesamteinsparpotenzial von rund 19764 t CO2-Äquivalent vorzuweisen. Sieben davon waren bereits zu Jahresbeginn 2020 realisiert. Neben transportbezogenen sind vor allem Emissionen aus produktionsbezogenen Energieverbräuchen für die Erreichung des Klimaziels relevant. Letztere wurden im bewerteten Jahr erfolgreich reduziert, etwa mit Prozessoptimierungen und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Bereich Heizen, Belüftung und Beleuchtung an konzerneigenen Standorten.

Mit seinen unabhängigen Bewertungsmethoden beurteilt CDP unter anderem die Strategien und Maßnahmen von Unternehmen zum Klimaschutz. Kion hat hier das «B»-Rating der vergangenen zwei Jahre zum «A»-Rating verbessert. Es attestiert den Schritt von koordinierten Klimathemen (Management Level) zur Implementierung aktueller Best Practice-Aktivitäten.

«Unser Fokus liegt weiterhin auf dem Ziel, unsere eigenen energiebezogenen CO2-Emissionen bis 2027 um 30 Prozent zu reduzieren», sagt Barbara Trautmann, Senior Director Health, Safety & Environment der Kion.

Elektro-Stapler und -Lagergeräte machten im Geschäftsjahr 2019 rund 85 Prozent des Auftragseingangs an Flurförderzeugen der Gruppe aus. Mit Lithium-Ionen-Batterien wie neuerdings auch vermehrt Brennstoffzellen bietet der Konzern innovative Antriebstechnologien sowie damit zusammenhängende Services. Auch in ihren eigenen Werken setzt die Kion auf erneuerbare Energien, mit Solarpanels auf Werksdächern und Ökostrom aus Wasserkraft. Immerhin, nicht zu verschweigen, werden auch 55710 Tonnen an Müll produziert – und 38573 davon recycelt.

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