Der Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden und die Sicherung der Lieferfähigkeit, sagt der Vorstandsvorsitzende  Lars Brzoska, werden für den Stapler- und Intralogistik-Anlagenhersteller Prioritäten im laufenden Jahr oberste Priorität haben. Mit Abschluss des Geschäftsjahres 2019 hat Jungheinrich, wie bereits angekündigt, einen Umsatz von über 4 Mrd. Euro erzielt

und sein für 2020 ausgegebenes strategisches Wachstumsziel bereits ein Jahr früher erreicht als geplant. Der Auftragseingang betrug 3,92 Mrd. Euro. Das EBIT lag bei 263 Mio. Euro. Mit über 97 Prozent aller im vergangenen Jahr verkauften Fahrzeuge wies Jungheinrich die höchste Elektro-Quote der Branche auf. Im Geschäftsjahr 2019 setzte das Unternehmen im Neugeschäft und in der Nachrüstung insgesamt über 20.000 Lithium-Ionen-Batterien ab. Der Aufbau des branchengrössten Entwicklungs-, Produktions- und Aufarbeitungszentrums für Lithium-Ionen-Batterien und Energiespeichersysteme in Europa ist im sächsischen Freiberg gemeinsam mit der Triathlon Holding und der gemeinsam gegründeten JT Energy Systems GmbH im Gange. Für das Geschäftsjahr 2020 geht Jungheinrich aufgrund der Corona-Pandemie von weitreichenden Konsequenzen für die globale Wirtschaft aus. Das konkrete Ausmass sei dabei heute noch nicht abschätzbar. Die Produktion in allen Werken läuft, die Kundendiensttechniker sind überall auf der Welt im Einsatz.

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge wies 2019 mit einem Minus von 2 Prozent beziehungsweise 31 Tsd. Flurförderzeugen erstmals seit 2012 einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr auf. Dies war auf die rückläufigen Bestellungen sowohl im europäischen als auch im nordamerikanischen Markt zurückzuführen, die nicht vollständig durch das Wachstum in China kompensiert werden konnten. In Europa blieb dabei die Nachfrage in allen drei Produktsegmenten (Lagertechnik, Elektro-Gegengewichtsstapler und verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler) hinter dem Vorjahr zurück. Der grösste Teil des Rückganges entfiel dort auf das Produktsegment der lagertechnischen Geräte.