Sie werden nie krank, machen keine Fehler und arbeiten rund um die Uhr: Die Vorteile von automatisierten Flurförderzeugen liegen auf der Hand. Bei Linde MH ist jetzt der Schubmaststapler R-Matic in zweiter Generation verfügbar, mit dem Hochhubwagen L-Matic HD gibt es ein zusätzliches Modell.

 Mit seinen 2520 mm Länge und 1565 mm Breite, halten seine Entwickler den R-Matic (bei 1,6 t Tragfähigkeit) EMEA-weit für den einzigen automatisierten Schubmaststapler in Hybrid-Ausführung, der in Arbeitsgängen von bis zu 2,90 m Breite manövrieren kann. Softwaregesteuert lagert das Gerät Paletten selbst in Hubhöhen von mehr als elf Metern mit hoher Genauigkeit ein. «Bauweise, Manövrierbarkeit, Lasthandling und Präzision», so Alexandra Mertel, Product Manager Automation & Intralogistics Solutions. «sind dafür verantwortlich, dass die Paletten exakt auf den vorgesehenen Stellplätzen abgesetzt und verbesserte Pick-and-Drop-Zyklen realisiert werden können.»

Palettenlager spielen als Materialpuffer sowohl in industriellen Fertigungsprozessen als auch in Distributionszentren eine zentrale Rolle. Das Ein- und Auslagern im Hochregal ist üblicherweise ein standardisierter Prozess mit hohem Wiederholungsgrad. Dabei gilt: Je schmaler die Abstände zwischen den Regalreihen und je exakter die Positionierung der einzelnen Paletten, desto effizienter das Lager. Genau das macht Palettenlager zum idealen Einsatzfeld für automatisierte Geräte wie den Schubmaststapler Linde R-Matic und den Hochhubwagen Linde L-Matic HD.

Mithilfe der infrastrukturfreien Laser-Navigation steuern die Fahrzeuge dynamisch durch das Lager; ihre Aufträge erhalten sie über die zentrale Steuereinheit direkt aus dem Warehouse-Management-System.

Einen spürbaren Produktivitätsschub erhalten die Geräte durch die selbstkalibrierende 3-D-Kamera mit neuer Softwaregeneration. Sie erkennt nicht nur die Abmasse der Palette um ein Vielfaches besser, sondern schaut auch tiefer in die Palette hinein, wodurch das Aufnehmen und Absetzen wesentlich präziser erfolgt – sowohl auf dem Boden als auch auf Rollenbahnen oder im Regal. Gleichzeitig sind die automatisierten Geräte in der Lage, eine grössere Vielfalt an Paletten zu transportieren. Dafür sorgen exklusiv für Linde Material Handling entwickelte Algorithmen zur relativen Bilderkennung, die in umfangreichen Tests validiert wurden.

 

Fotos: Linde MH

 

Dazu gibt es vier in das Fahrzeug integrierte Scanner in Bodennähe, die ein 360-Grad-Sicherheitsfeld um das Fahrzeug erzeugen und permanent auf Hindernisse screenen. Ebenfalls zur Standardausstattung gehören: zusätzliche Notausschalter, der bekannte Linde Blue Spot sowie das Assistenzsystem Dynamic Mast Control, das in hohen Hubhöhen wertvolle Hilfe leistet. Optional verfügbar sind: ein Sensor, der überhängende Lasten detektiert, und eine zweite, obere 3-D-Kamera, die Zeitersparnis bei Lasthandling generiert.

 Auch die beiden Modelle des Linde L-Matic HD mit 1,6 und 2,0 Tonnen Tragfähigkeit verfügen über eine rund um das Fahrzeug herum wirkende Sicherheitsausstattung mit seitlichen Stossfängern, serienmässigen sowie optionalen Scannern, Notausschaltern sowie optischen und akustischen Warnsystemen. Die Lasterkennung erfolgt ebenfalls per 3-D-Kamera.

 Schubmaststapler und Hochhubwagen sind als Hybridlösung konzipiert, sodass der Bediener jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen und in den manuellen Modus umschalten kann. Neu ist zudem die Möglichkeit, die Geräte autonom zu laden. Ausgestattet mit schnellladefähigen Batterien fahren die automatisierten Flurförderzeuge selbstständig zur Ladestation und werden dort geladen.

 

Linde Material Handling ist in der Schweiz mit 170 Mitarbeitenden an den vier Standorten in Dietlikon, Oensingen, Yverdon und S. Antonino vertreten.

 

www.linde-mh.ch