Sechsachsroboter sind in der Lage, sich einem Werkstück aus jedem Winkel zu nähern. Aber sie brauchen Platz. Bremsen, die hinten am Schrittmotor dem Schwenkarm punktgenau Einhalt gebieten, um ihn - beispielsweise - nicht in die Irre schweissen zu lassen, können auch kleiner gebaut werden. Am Schluss ist es wie im Fitness-Studio: Je mehr Geräte auf engem Raum, desto rentabler die Produktion.

Sechsachsroboter sind inzwischen die Standard für automatisierte Montageaufgaben. Mit steigender Verbreitung begannen die Roboterhersteller auch, die Größe und Masse ihrer Modelle zu reduzieren, um höhere Produktivität zu erreichen. Ein deutscher Schrittmotorenhersteller, der von einem Kunden um kleinere Komponenten für einen Sechsachsroboter gebeten wurde, griff auf kompakte Bremsen der Serien X-Small (XS) und WR von Warner Electric zurück. Sie erlauben bei gleicher Traglast höhere Geschwindigkeiten und Beschleunigungswerte.

Fotos: Warner Electric

Die Bremsen sorgen durch statische Haltefähigkeit in präzisen Positionen für die Genauigkeit des Montageprozesses. Insbesondere der Schrittmotor, der die sechste Bewegungsachse steuert, die das Werkzeug am Ende des Roboterarms hält und dreht, erforderte eine spezielle Bremslösung. Experten empfahlen eine elektromagnetisch gelüftete Federdruck-Haltebremse der Serie XS.

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