Foto: MiR

Ihm entgeht nichts: zwei 360-Grad-Laserscanner, zwei 3D-Kameras sowie acht Näherungssensoren lassen den mobilen Robot MiR500 rund um die Uhr acht verschiedene Routen mit insgesamt zwischen 5,5 und 6 km zurücklegen. Zudem transportiert er zwei Lagen auf einer Palette auf einmal.

Schneider Electric hat das Gerät von Mobile Industrial Robots in seinem Werk im polnischen Bukowno implementiert. Der Autonome transportiert fertige Produkte zwischen Lager und Produktion. Mithilfe eines Aufsatzmoduls kann er Roboter Paletten von einem Pallet Rack eigenständig aufnehmen und abladen. Nachdem ein Lagermitarbeiter ihm einen Auftrag erteilt hat, nimmt der MiR500 eine leere Palette aus dem Lager und bringt sie zur Produktionslinie. Dort legt er sie auf dem Pallet Rack ab, nimmt eine volle Palette mit fertigen Produkten auf und fährt damit zurück ins Lager. Wenn dort kein neuer Auftrag auf ihn wartet, fährt er automatisch zur Ladestation.

Der Roboter ist mit dem WLAN des Werks verbunden und übermittelt seine Position. So können die Mitarbeiter den Weg der Paletten jederzeit nachverfolgen. Im werkseigenen Andon-System sind die Informationen über alle Aufträge und Missionen des Roboters verfügbar.

Der Roboter kommt dank seiner Sensorik und Software ohne Spurführung aus. Dadurch kann ihn das Unternehmen flexibel an veränderte Prozesse anpassen. Aufgrund der einfachen Bedienbarkeit ist dazu keine externe Unterstützung nötig.

Mit Licht- und Ton-Signalen erhöht der Roboter die Arbeitssicherheit: Bevor er in einen Raum mit Menschen fährt, kündigt er sich mit einem akustischen Signal an. Erst nachdem er eine vorprogrammierte Zeit gewartet hat, fährt er hinein. Der MiR500 ist außerdem mit einem blauen Licht ausgestattet – eine obligatorische Kennzeichnung für fahrende Maschinen bei Schneider Electric.

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