Foto: EP

Das Spracherkennungssystem ist ab sofort in der Lage, zwischen tatsächlichem Anwender und anderen Sprechern, die sich in der näheren Umgebung befinden, besser zu unterscheiden.

Für eine noch zuverlässigere Spracherkennung hat die EPG (Ehrhardt + Partner Gruppe) ihre Sprachsoftware Lydia Voice im neuesten Release um einen maschinellen Lernansatz ergänzt. Dieser reagiert auf die Lautstärke des Eingangssignals des Sprechers und lehnt dies bei einer signifikanten Abweichung automatisch ab. Somit wird nur der tatsächliche Benutzer des Systems berücksichtigt und Fehleingaben durch externe Sprecher werden vermieden. Darüber hinaus verfügt Lydia Voice jetzt über ein per Sprachbefehl anzustossendes Client Event Reporting für eine vereinfachte Fehleranalyse in der Sprachanwendung. Die neue Version unterstützt u.a. das aktuelle Betriebssystem Android 10.

Überall dort, wo viele Kommissionierer im Lager in direkter Nähe zueinander arbeiten, kann es zu Fehlerkennungen durch die eingesetzte Sprachsoftware kommen. Auch beim Einsatz von Headsets, bei denen das Mikrofon keine optimale Geräuschunterdrückung unterstützt, spielt das neue Lydia Voice-Release seine Vorteile aus: Lydia ist ab sofort in der Lage, zwischen dem tatsächlichen Anwender und anderen Sprechern, die sich in der näheren Umgebung befinden, noch besser zu unterscheiden. Der integrierte maschinelle Lernansatz reagiert dabei auf die Lautstärke des Eingangssignals. Bei einer signifikanten Abweichung der eingehenden Lautstärke weiss das System, dass es sich nicht um den tatsächlichen Nutzer, sondern um einen externen Sprecher handelt. Im letzteren Fall wird die Erkennung automatisch verworfen. Fehleingaben werden so vermieden und der eigentliche Benutzer in seiner Arbeit nicht unterbrochen.

Kommt es im Lagerbetrieb zu unvorhergesehenen Ereignissen, wie beispielsweise Netzwerkproblemen oder Herausforderungen bei der Sprachein- und -ausgabe, kann der Anwender im neuen Release über das Client Event Reporting aktiv Protokolldaten (Logfiles) über einen Sprachbefehl generieren. Dabei wird im System eine Markierung gesetzt, die sich leicht wiederfinden lässt, so dass jedes dokumentierte Ereignis schnell analysiert und ausgewertet werden kann. Das bringt einen deutlichen Zeitvorteil mit sich, denn Ereignisse können genau dann behoben werden, wenn sie stattfinden. Gleichzeitig ist es in diesem Zusammenhang möglich, die Fehlerkategorie für jede Aktion anzugeben.

Neben den bekannten Betriebssystemen ist das neue Lydia Voice-Release auf der aktuellen Android-Version 10 verfügbar. Das bedeutet zusätzlich: maximale Flexibilität bei der Hardware-Auswahl.

 

www.lydia-voice.com