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Mit 24,1 Millionen Paketen seit Ende November hat die Schweizerische Post nach eigenen Angaben so viele Pakete wie noch nie in ihren Sortierzentren verarbeitet und zugestellt. Das sind rund 29 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Der bisherige Rekord lag bei 19,8 Mio. Paketen. Jetzt wurde aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen nochmals mehr online eingekauft. Dank des grossartigen Einsatzes der Mitarbeitenden, heisst es, sowie des Ausbaus der Sortierkapazität um 300 000 Pakete pro Tag habe die Post das ausserordentliche Paketvolumen bewältigen können. Über die Briefzentren stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich 15 Millionen Brief- und 125 000 Kleinwarensendungen zu.

Vielgenutzt wurde somit die Möglichkeit, sich die Einkäufe und Geschenke vom Pöstler direkt an die Haustür liefern zu lassen. Den Rekordtag mit 1,3 Millionen Paketen verbuchte die Post am 15. Dezember, also zehn Tage vor Weihnachten.

«Mein Respekt und mein grosser Dank gehört allen unseren Mitarbeitenden», sagt Dieter Bambauer, Leiter PostLogistics und Mitglied der Konzernleitung. «Wir können als Post die technischen Möglichkeiten bereitstellen und ausbauen. Was aber schliesslich zählt, sind der Einsatz und das Engagement unserer Mitarbeitenden.» Die nämlich arbeiteten in den vergangenen Wochen mal wieder in Sonderschichten, samstags und auch nachts. Die Maschinen in den Sortierzentren standen zur Wartung nur während knapp zwei bis drei Stunden still.

Um den Berg an Paketen zu verarbeiten, hat die Post seit Januar schon 500 Stellen geschaffen, dazu kommen weitere 200 in der Briefzustellung. Die Postmitarbeitenden sortierten und stellten Pakete im Dezember auch am Samstag zu – unterstützt von 800 Temporärkräften und über 400 zugemieteten Fahrzeugen. Eine feine Abstimmung zwischen den grossen Onlinehändlern und der Post zum täglichen Volumen und zur Paketstruktur ermöglichten die entsprechenden Vorbereitungen. Gut 200 000 Pakete sortierten allein die 2020 eröffneten regionalen Paketzentren Vétroz, Ostermundigen und Untervaz täglich. Sollten die Mengen nach Weihnachten auf dem aktuell sehr hohen Niveau bleiben, weil in Teilen der Schweiz die Läden geschlossen sind, werde dies eine zusätzliche Herausforderung. «Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass die Paketmengen das historische Niveau der letzten Wochen erreichen», so Bambauer.

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