Foto: Roche

Gemeinsam mit Amberg Loglay stellt die Post neben Transportlösungen ein integrales Konzept, spezialisierte Tools und digitale Services für Planung und Realisation zur Verfügung, um den punktgenauen Einsatz von Material und Arbeiter zu sichern. So, wie beim neuen Forschungszentrum von Roche in Basel.

Besonders in urbanen Gebieten sind die Platzverhältnisse auf und um Baustellenzonen oft beschränkt. Umso wichtiger ist eine gut durchdachte Planung, um Ablade-, Lade- und Manövrierplatz optimal zu nutzen und «Flaschenhälse» zu erkennen: Was wird wo angeliefert und entsorgt? Wie ist der Zutritt zur Baustelle geregelt?

Die Schweizerische Post trägt mit der Baustellenlogistik für das neue Roche-Forschungszentrum dazu bei, dass die Arbeiten reibungslos ablaufen. Dazu realisiert sie zwei echte Premieren: ihr erstes Konsolidierungslager und die ersten zwei E-LKWs der Post.

Die Post übernimmt die Disposition und Organisation von Warentransporten von und zur Baustelle. Sie betreibt in Pratteln ihr schweizweit erstes Konsolidierungslager. Dort werden Waren von verschiedenen Lieferanten angeliefert, zwischengelagert und für eine effiziente Belieferung passend zusammengestellt. Von Pratteln aus wird das Material termingerecht mit E-LKWs auf die Baustelle in Basel transportiert. So werden die Direktanfahrten zur Baustelle um bis zu 60 Prozent reduziert.

In einem Konsolidierungslager lassen sich grosse Mengen Baumaterial sortenrein anliefern und zu Sets gemäss Arbeitsvorbereitung zusammenstellen. So können verschiedene Bereiche einer Baustelle gleichzeitig und auf die Planungsdaten abgestimmt mit Material versorgt werden – just in time. Dadurch reduzieren sich die Platzprobleme auf der Baustelle, der Lieferverkehr zur Baustelle, der CO2-Ausstoss und die Lärmbelastung für die Anwohner.

Ein Asset Tracking unterstützt die Lokalisierung von Objekten wie Maschinen, Gerätschaften oder Ausrüstungsgegenständen über die gesamte Lebensdauer.

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