148 Millionen Pakete hat die Schweizerische Post vergangenes Jahr in ihren Paketzentren verarbeitet. Vor zehn Jahren waren es noch 110 Millionen. Daher investierte die Post in den letzten drei Jahren über 190 Millionen Franken in regionale Paketzentren. Das vierte ging jetzt in Untervaz in Betrieb.

Drei Paketzentren, in Vétroz (VS), Cadenazzo (TI) und Ostermundigen (BE), wurden bereits in Betrieb genommen. In den Bau und die Infrastruktur investierte die Post in Untervaz rund 60 Millionen Franken. Dieter Bambauer, Leiter PostLogistics, und Regierungsrat Marcus Caduff, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Soziales des Kantons Graubünden, weihten den neuen Standort nach 18 Monaten Bauzeit ein. «Die Inbetriebnahme des neuen regionalen Paketzentrums im bündnerischen Untervaz ist für die Post ein strategisch wichtiger Meilenstein», so Bambauer. Per sofort gehen Pakete, die in Graubünden sowie in der Region Sarganserland, Werdenberg und dem Fürstentum Liechtenstein aufgegeben werden, für die Sortierung nicht mehr nach Frauenfeld (TG). Dadurch werden Transportwege und -zeiten verkürzt. In der Paketsortierung in Untervaz werden die Aktivitäten der zwei bisherigen Logistikstandorte in Buchs SG und Landquart zusammengeführt. Die 115 Mitarbeitenden werden am neuen Standort beschäftigt. Zusätzlich hat die Post 40 Mitarbeitende neu eingestellt, sodass die Belegschaft in Untervaz auf 155 Mitarbeitende wächst.

Die Sortierkapazität ist auf 8000 Pakete pro Stunde ausgelegt. Das heisst, die Post wird am neuen Standort zusätzlich rund 40 000 Pakete pro Tag verarbeiten können. Auf dem Dach des regionalen Paketzentrums produziert eine der grössten Fotovoltaikanlagen in Graubünden ausserdem Strom für 215 Durchschnittshaushalte. Mit den 2340 Panels auf einer Fläche von 3926 m2 wird die Anlage somit 764 MWh umweltfreundlichen Strom pro Jahr bereitstellen.

 

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