Video: USPS

Von einem historischen Volumen an zugestellten Wahlunterlagen spricht der staatliche Postservice (USPS) in den Vereinigten Staaten anlässlich der Präsidentschaftswahlen. 1775 von Benjamin Franklin gegründet, beschäftigt der United States Postal Service heute 550.000 Mitarbeitende. Vielleicht auch bald ein paar weniger.

 Kristin Seaver, Chief Retail and Delivery Officer des Postdienstes. «Der Postdienst hat aussergewöhnliche Massnahmen umgesetzt, um die Zustellung der Stimmzettel des Landes voranzutreiben und zu beschleunigen». Die Bemühungen umfassten zusätzliche Abholungen, zusätzliche Lieferungen und Liefereinheiten, die am Sonntag regelmässige Abholungen durchführten. In den letzten Tagen vor der Wahl hielten lokale Abholer an jedem Postfach in Wohngebieten an und überprüften es auf ausgehende Post, einschliesslich Stimmzettel. Ob die jetzt alle noch ausgezählt werden, scheint angesichts der aktuellen Vorgänge fraglich.

Schon Wochen vor dem Wahltermin zeigten Daten des US-Postdienstes ein ausserordentlich hohes Postaufkommen, das sich durch das System bewegte - mit Fokus auf die Zustellung von Stimmzetteln.

Aufgrund eines Anstiegs des Gesamtpostvolumens durch COVID-19 lag die Erfüllungsquote regulärer Zustellungen immerhin noch bei 80,85.

Foto: USPS

«Während wir uns weiterhin dafür einsetzen, die höchste Serviceleistung für alle Sendungen aufrechtzuerhalten, erkennen wir an, dass unser voller Fokus und unsere Priorisierung auf Wahlstimmen kurzfristig Auswirkungen auf die pünktliche Gesamtleistung anderer Produkte im gesamten Netzwerk haben», so Seaver weiter. Seit dem 1. Oktober habe die durchschnittliche Zustellzeit für First-Class-Post, einschliesslich Stimmzettel, 2,5 Tage betragen, wobei 97,5 Prozent innerhalb von fünf Tagen im ganzen Land zugestellt wurden.

Kristin Seaver, USPS Chief Delivery Officer. Foto: USPS

 

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www.usps.com