Foto: Kion/Dematic

Die Kion-Gruppe mit ihren Marken Still, Linde MH, Dematic, Baoli und Fenwick meldet Auftragssteigerungen um 2,8 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro in den ersten neun Monaten 2020. Um 12,8 Prozent schrumpften die Stapleraufträge - Lagersysteme legten hingegen um 35,1 Prozent zu.

Weltweit sind mehr als 1,5 Millionen Flurförderzeuge und über 6.000 installierte Systeme der Kion bei Kunden in zahlreichen Industrien verschiedener Größe auf sechs Kontinenten im Einsatz. Der Konzern beschäftigt aktuell mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 8,8 Mrd. Euro.

Trotz eines herausfordernden Marktumfeldes infolge der in weiten Teilen der Welt anhaltenden Corona-Pandemie, sagt der Vorstandsvorsitzende Gordon Riske, sehe sich die Kion mit ihrem umfangreichen Intralogistik-Portfolio gut für die Zukunft gerüstet. Das auf Automatisierungs-Lösungen spezialisierte Segment Supply Chain Solutions (Automatisierung und Lagersysteme) habe dem Konzern auch im dritten Quartal durch bedeutende Projektaufträge einen Auftragsschub verschafft. Die positive Geschäftsentwicklung im Segment SCS wurde insbesondere durch die hohe Nachfrage in dem Bereich E-Commerce getrieben. Im Segment Industrial Trucks & Services (IT&S) setzte nach dem starken Rückgang in den ersten sechs Monaten im dritten Quartal eine leichte Erholung ein. Dennoch lag der Auftragseingang Unternehmensangaben zufolge gegenüber dem Vorjahr deutlich im Minus.

Beim wertmäßigen Auftragseingang hat der Konzern trotz der schwierigen Marktbedingungen den starken Vorjahreszeitraum in den ersten neun Monaten dieses Jahres sogar übertroffen. Er stieg um auf 6,715 Mrd. gegenüber 6,534 Mrd. Euro im Vorjahr.

Riske erwartet, dass der derzeitige Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung den Markt für Industrial Trucks & Services auch im weiteren Jahresverlauf beeinträchtigen werde. Für die Entwicklung im Gesamtjahr wird nur für die Absatzregion China von einem positiven Marktwachstum ausgegangen, während für den Rest der Welt und damit auch für die Absatzregion EMEA mit einem rückläufigen Markt gerechnet wird. Bei den Supply-Chain-Lösungen werde aufgrund des nachhaltig positiven Trends im E-Commerce und trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie mit einer positiven Entwicklung gerechnet.

www.kion-group.com