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In Deutschland endet in drei Wochen die Meldefrist für die Förderung der Brennstoffzellentechnologie in der Intralogistik. Das Verkehrsministerium hat fünf Millionen Euro an Fördergeldern, für die Anträge bis zum 20. November eingereicht werden können, zur Verfügung gestellt.

Anwender aus der Logistik-Branche erhalten durch die Teilnahme an dem Förderaufruf einen Investitionskostenzuschuss von 40 Prozent der Mehrkosten. Gefördert werden Flurförderzeug-Flotten mit Brennstoffzellenantrieb und Wasserstoff-Betankungsinfrastruktur ab einem Mindestbedarf von drei Kilogramm Wasserstoff pro Betriebsstunde der Gesamtflotte oder ab einer Mindestanzahl von zehn Flurförderzeugen.

Wer statt eines konventionellen Flurförderzeugs für 40.000 Euro ein wasserstoffbetriebenes Flurförderzeug im Wert von 75.000 Euro anschafft, kann für die Investitionsmehrkosten in Höhe von 35.000 Euro mit einer Förderquote von 40 Prozent bezuschusst werden. Der Antragsteller kann demnach mit 14.000 Euro Zuschuss pro Flurförderzeug rechnen.

Der Brennstoffzelle als Technologie der Zukunft wird in der Intralogistik erhebliche Bedeutung zugeschrieben. In den USA, sagt die Initiative Clean Intralogistics Net (CIN), seien bereits rund 30.000 brennstoffzellenbetriebene Flurförderzeuge mit Wasserstoff unterwegs, mit denen ganze Produktionsstätten bewirtschaftet werden. In Deutschland beschränkt sich deren Anzahl bisher auf unter 300 Flurförderzeuge. Die Vorteile der Brennstoffzelle  gegenüber Batteriebetrieb liegen in der kürzeren Betankungszeit von nur drei Minuten, der höheren Verfügbarkeit und dem Wegfall von kostspieligen Stromspitzen am Standort.

www.cleanintralogistics.net