Vom Boot aus verlädt DHL in der britischen Hauptstadt Sendungen auf Lastenfahrräder, die dann vom Pier aus per Velokurier die letzte Meile zum Kunden nehmen. Eine neue Form der City-Logistik mit «Thames Clippers Logistics».

Die neue Lieferkette löst den bisherigen Strassentransport der Sendungen vom DHL Servicecenter Heathrow ins Stadtzentrum der Metropole ab. Damit, heisst es, leiste das Unternehmen einen Beitrag zu Verringerung des Verkehrsaufkommens und weitgehend unabhängig von temporären Engpässen die Zustellung seiner Kundensendungen.

"Dieses Jahr werden wir rund eine Milliarde Euro in unsere Infrastruktur investieren, um unser globales Netzwerk auszubauen und damit die Qualität unseres Kundengeschäfts weiter zu verbessern", sagt John Pearson, CEO von DHL Express. "Neben der Erneuerung unserer Flugzeugflotte und der Erweiterung unserer Hubs und Gateways arbeiten wir kontinuierlich an innovativen Lösungen, die uns helfen, unsere Vision 'Menschen verbinden, Leben verbessern' in die Realität zu überführen. Dazu gehören auch neue Verkehrswege, die wir zur Verringerung des Strassenverkehrs, des CO2 Ausstosses und damit zur Verbesserung der Luftqualität vorantreiben. Das DHL Boot ist ein schneller, effizienter und zuverlässiger Weg, um eine derzeit unerschlossene Zufahrtsroute nach London zu nutzen".

Der Service mittels Flussschiff  der von Thames Clippers Logistics nimmt seine Tätigkeit täglich um 7.30 Uhr auf und transportiert Pakete in die Innenstadt. Die werden von Elektrofahrzeugen auf das Boot am Pier von Wandsworth Riverside Quarter verladen, bevor sie mit hoher Geschwindigkeit auf der Themse ins Zentrum von London gefahren werden. Das Schiff legt am Bankside-Pier an, auf der letzten Meile werden die Sendungen von dort per Fahrradkurier transportiert. 

In Venedig und Amsterdam wurden ähnliche, an die örtliche Stadt-Infrastruktur angepasste, Lieferketten bereits etabliert. Mit dem neuen Service auf der Themse hat DHL den bislang ersten Hochgeschwindigkeits-Service auf einem Fluss ins Leben gerufen.

Ian Wilson, Chief Executive UK&I, DHL Express: «Da Verkehrsaufkommen und schlechte Luftqualität in städtischen Gebieten wie London zunehmend zu einem Problem werden, setzen wir uns dafür ein, einen besseren Verkehrsträgermix zu finden».

Sean Collins, CEO von Thames Clippers Logistics: «Der Fluss ist ein viel zu wenig genutzter natürlicher Transportweg. Wie wir in den letzten 21 Jahren mit unseren Passagierdiensten bewiesen haben, ist die Rolle, die der Wasserweg hier spielen kann, entwicklungsfähig».

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