Bild: FachPack Nürnberg

Ein Marktforschungsbericht sagt dem globalen Markt für Chemieverpackungen bis 2027 eine jährliche Wachstumsrate von 1,7 % voraus. Demnach machen Säcke etwa ein Drittel des Marktvolumens von 10,4 Mrd. US-Dollar aus. Fässer haben einen Anteil von 23,8 % an den Chemieverpackungen.

Meist sind die Lieferketten global gespannt und die Erzeugnisse werden an Abnehmer geliefert, die sie für verschiedenste industrielle Anwendungen benötigen. Deshalb ist der Markt für industrielle Chemieverpackungen durch den Einsatz von Verpackungstechnologie gekennzeichnet, die chemische Produkte bei Lagerung und Transport zuverlässig schützen und besonders sicher umschliessen. Wesentliche Aufgabe der Verpackungen in der Chemieindustrie ist es Verschütten, Explosion, Eindringen von Feuchtigkeit und Korrosion zu vermeiden. Die FachPack in Nürnberg, kommendes Jahr wieder für 28. bis 30. September angesagt, liefert in dieser Hinsicht stets wertvolle Informationen.

In Europa und Deutschland regelt die EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (engl. Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals – REACH), den Umgang mit Chemikalien. Die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von chemischen Stoffen und Gemischen wird in der EU zudem über die CLP (Classification, Labelling and Packaging) Verordnung geregelt. Darin wurde das global harmonisierte System der Vereinten Nationen zur Einstufung und Kennzeichnung einbezogen.

Die CLP schreibt vor, dass die Verpackung eines chemischen Gefahrstoffes so zu gestalten, konstruieren und verschliessen ist, dass der Inhalt nicht entweichen kann. Aufgrund der hohen Anforderungen müssen die Verpackungsmaterialien besonders stark und fest sein und sicherstellen, dass der Inhalt nicht beschädigt wird.

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