Radio- und tv-Moderatorin Mona Vetsch führt am Mittwoch ab 17 Uhr per Webstream durch die Preisverleihung des Swiss Logistics Award 2020. Vorab stellte sich Marc Inderbitzin (Foto), Leiter des nominierten Projekts bei der Migros Ostschweiz, in einer Talkrunde den Fragen von Thomas Bögli, Director der GS1 Academy.

Aus einer Kombination innovativer Technologien und auf Basis internationaler Standards hat die Migros gemeinsam mit Herbert Ospelt AG und der Bufis AG einen digitalen Marktplatz für Logistikdaten geschaffen. Der Einsatz von GS1 Standards für die Datenerfassung (u.a. GRAI, SSCC, GIAI, GTIN) der Datenkodierung als GS1 Barcodes und RFID und dem internationalen Kommunikationsstandards EPCIS macht den Marktplatz der Logistik offen einsetzbar. Die Nutzung von identifizierten Mehrweggebinde (GRAI) und den daraus erzeugten Daten ist Basis für den Informationsfluss und reduziert zugleich Verpackungsmaterial.

Fotos: GS1

Der Verwendungszweck der Daten ist vielseitig und reicht von der Sicherstellung einer durchgängigen Rückverfolgbarkeit über die Steuerung einer Logistikanlage bis hin zur automatischen Warenverbuchung und die Auswertung in Business-Intelligence-Systemen. Auch eine App mit Mehrwertinformationen zu einem Produkt für den Endkonsumenten ist denkbar.

Gemäss den Projektbeteiligten ist der digitale Marktplatz für Logistikdaten die Grundlage ereignisgesteuerter, hoch automatisierter und flexibler Handelslogistik. Dank ihm können Prozesse verbessert, Einsparungen erzielt und in verschiedensten Bereichen der logistischen Wertschöpfung Automatisierungs-, Informations- und Transformationsgewinne realisiert werden.

Sehen Sie hier die Fragen, die in der Jury aufgetaucht sind. Und verfolgen Sie morgen die Fragen, die zum Nominierten-Projekt von Japan Tobacco International (JTI) gestellt wurden.

www.swisslogisticsaward.ch