Zugegeben: Die virtuelle Mobility-Plattform ähnelte ein wenig einer «Muppet-Show». Ungeachtet dessen werten die Veranstalter den Frankfurter Innovations-Treff, der an zwei Tagen mit zahlreichen Livestreams und interaktiven Modulen realisiert wurde, als bemerkenswerten Erfolg.

Rund 70000 Mal wurden die Seiten der Hypermotion aufgerufen, so die Bilanz nach wenigen Tagen. Mit 1316 «Unique Visitors», also registrierten Besuchern, waren 72 Prozent derer, die sich ein Ticket besorgt hatten, in den ersten drei Tagen bereits auf der Plattform aktiv. Das KI-gestützte «Matchmaking» soll allein an den zwei Tagen, an denen Live-Streams stattfanden, 824 Verbindungen generiert haben, in deren Folge über 750 Geschäftstermine vereinbart wurden. 237 Sessions wurden insgesamt von 8.190 Zuschauern verfolgt. Im Schnitt nahm jeder Besucher jeweils an sechs Sessions teil.

David Bitzl, Sales und Business Development bei Siemens Mobility: «Wir haben die Möglichkeiten der digitalen Hypermotion voll ausgenutzt. In Live-Streams konnten wir unser Portfolio vorstellen, daraus wertvolle Leads generieren und in zahlreichen Diskussionen per Videogespräch vertiefen.»

Auch für Petra Seebauer, Initiatorin des Supply-Chain-Gipfels EXCHAiNGE und Euroexpo-Geschäftsführerin war das digitale Format der Hypermotion aufgrund der Reaktionsfähigkeit aller Beteiligten ein voller Erfolg: «Unsere Redner und Partner haben großartige Unterstützung geleistet und waren live dabei. Das ist eine tolle Leistung aller Beteiligten mit einer professionellen digitalen Plattform, die die Messe Frankfurt hier geboten hat.”

Tobias Buxhoidt, Gründer & CEO, parcelLab GmbH, Smart Solution Award-Preisträger 2019 sowie Laudator bei den diesjährigen Supply Chain Awards: «Ich fand es sehr professionell und bis jetzt die beste virtuelle Veranstaltung, an der wir teilgenommen haben.»

Inhaltlich bot die Hypermotion 2020 einiges an Highlights: Whistleblower Edward Snowden betonte in seiner Keynote – nicht ganz überraschend - dass eine vernetzte Welt die Menschen enger miteinander verbinde, aber auch Risiken mit sich bringe. In einer weiteren Keynote sprach Bestseller-Autor Marc Elsberg über die Auswirkungen auf systemische Infrastrukturen im Falle eines totalen Stromausfalls. Disruptive Konzepte wie Drohnenverkehr, IoT und additive Fertigungen lieferten neue Impulse für unser zukünftiges Transportsystem. Bei den Start-up Pitches konnten Newcomer ihre innovativen Produkte und Ideen einer renommierten Jury präsentieren. RepairFix GmbH, D3 Technologies AG und DATAbility GmbH gingen daraus als Sieger hervor.

Die Messe Frankfurt profitierte. Michael Johannes, Leiter des Geschäftsbereichs Mobility & Logistics: «In Windeseile haben wir die Themen der Hypermotion digital umgesetzt, um die Vernetzung der Mobilitäts- und Logistikbranche weiterhin voranzutreiben. Wir freuen uns, dass unsere Partner wie der Deutsche Mobilitätskongress, der internationale Supply-Chain-Gipfel EXCHAINGE und der Huss-Verlag sofort mit umgeschwenkt sind, was das Veranstaltungsformat angeht.» Die digitale Plattform ist noch bis zum 10. Dezember 2020 geöffnet. So haben Besucher und Aussteller weiterhin die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Kontaktempfehlungen zu erhalten und die aufgezeichneten Livestreams im Nachgang anzuschauen. Auch neue Teilnehmer können sich mit einem kostenlosen Ticket immer noch registrieren.

www.hypermotion.com