So wird es in diesem Jahre auf der Hypermotion nicht aussehen. Foto: Messe Frankfurt

Die Messe Hypermotion, die vom 10. bis 12. November als erstes hybrides Format der Messe Frankfurt geplant war, wird aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen nun doch rein digital stattfinden. Highlight trotzdem: Ein Interview mit Edward Snowden.

Gespannt sein darf die Community auf zahlreiche Online-Sessions und -Talks in mehreren Konferenzen, denen man über Laptop, Tablet oder Handy von zuhause aus folgen kann. Darüber hinaus präsentieren rund 50 Unternehmen, Sponsoren, Start-ups und Universitäten aus den Bereichen Smart Logistics, Supply Chain und Future Mobility ihre Produkte und Lösungen, teilweise auch live in Form von Pitches und Präsentationen.

Live-Streaming, Video-Chat, Speed-Networking sowie KI-gestütztes Matchmaking unterstützen den Austausch aller Teilnehmer. Ausserdem präsentieren teilnehmende Unternehmen zusätzliche Inhalte in ihren Unternehmensprofilen.

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt: «Mit der Ausarbeitung eines umfassenden Schutz- und Hygienekonzepts haben wir alles dafür getan, dass eine hybride Veranstaltung mit Konferenzprogramm und Ausstellung stattfinden kann.» Bis heute war die Messe mit dem Frankfurter Gesundheitsamt über die Möglichkeiten im Gespräch, Schnell-Tests für alle Teilnehmer durchzuführen.

 «Am Ende stiessen wir gemeinsam mit den Behörden an organisatorische Grenzen. Dazu kommt die aktuelle Entwicklung von über 11.000 Infizierten pro Tag und angekündigte, neue Massnahmen von Bund und Ländern. Diese beiden Aspekte zusammengenommen machen eine Absage – zumindest für den Onsite-Teil des Events – leider erforderlich», so Braun.

 Zum digitalen Event lädt die Messe Frankfurt kostenfrei ein. Alle Vorträge, Sessions und Start-up Pitches stehen bis 10. Dezember als Videos on demand zur Verfügung.

Snowdens Bedürfnis nach Sicherheit dürfte der virtuelle Charakter der Veranstaltung entgegenkommen. Das Interview mit ihm soll den Titel tragen: «Datenschutz in Mobilität und Logistik nach Corona – Wie geht es weiter mit der Infrastruktur unter Datenschutzgesichtspunkten?»

www.hypermotion.com